Ein neuer Edeka-Markt für Dürscheid

Die Investorenfamilien Hey und Jost mit der Familie Hetzenegger, sdie den neuen Edeka-Markt in Dürscheid betreiben wird.

Kürten-Dürscheid „Wunderbar, das es endlich losgeht“, bedankt sich Josef Hey bei den allen, die beim ersten Spatenstich dabei sind: Dem Kreis der Dürscheider Bürger, die sich für das Projekt die Nahversorgung zu verbessern, engagiert haben, dem Architekten Markus Berghaus, der Stadtplanerin Wibke Meier von H+B Stadtplanung, Köln,  und der Familie Hetzenegger, die den neuen Edeka-Markt betreiben werden.

Im strömendenRegen steht man unter einem Zelt zusammen. Die Familie Hetzenegger hat Getränke mitgebracht und schenkt heiße Erbsensuppe aus. Zwischen Baggern und Planierraupen, die Schuhe und Stiefel voller Schlamm lauscht man den Zukunftsplänen, die Markus Berghaus vorstellt: „Auf 1.400 Quadratmeter Fläche wird es Lebensmittel, Getränke, Tabakwaren, Zeitschriften, eine Bäckerei mit Café und Außengastronomie geben. Dazu ein Geldautomat der Kreissparkasse Köln. 90 Parkplätze werden den Besuchern zu Verfügung stehen. Vom Ortskern Dürscheid wird ein Fussgänger- und Radweg gebaut.“ Wichtig sind ihm und seinem Team auch die Zukunftsorientierung des Marktes, der „mittels Photovoltaik auf dem Dach seinen Strom selber erzeugen und auf dem Parkplatz sechs Ladestationen für E-Autos und E-Bikes unterhalten wird.“

 

Erster Spatenstich zum neuen Markt.

Mit Fertigstellung und Eröffnung rechnet Hey im November 2020. Bis dahin wird die Gemeinde Kürten neben einem neuen Abwasserkanal, auch eine Linksabbiegerspur auf der Wipperfürther Straße fertiggestellt haben. Bürgermeister Willi Heider lobt die Kooperationsbereitschaft der Kölner Bezirksregierung, die der Gemeinde die Möglichkeit gegeben hat ihr Nahversorgungskonzept umzusetzen.

Die Planer waren sich einig, dass der jetzige Rewe-Markt im Ortskern kein Entwicklungspotential hat, zu klein sind die angemieteten Flächen. Hier soll in Zukunft ein Noon-Food Markt „für die Dürscheider Haushalte“einziehen sagt Hey. „Vor 50 Jahren hatte mein Vater schon die Idee hier auf der Wiese einen Supermarkt zu bauen“, sagt er. Mithilfe seiner und der Familie Josten als Investoren werden diese Träume nun Wirklichkeit.

Familie Hetzenegger sorgt für das leibliche Wohl.

Familie Hetzenegger sorgt für das leibliche Wohl.

 

Paul Kalkbrenner ist Herausgeber des Bergischen Boten. Der gelernte Schriftsetzer studierte in Köln Visuelle Kommunikation und arbeitete als Designer, Fotograf und Redakteur unter anderem für Musikexpress, Prinz und die Autozeitung. In den 90er Jahren war er mit T-Shirts wie "Keine Macht den Doofen" erfolgreich. 2008 gründete er den Bergischen Boten. Er entspannt sich bei Gartenarbeit und ist leidenschaftlicher Musikfan. Er wohnt mit seiner Familie in Kürten.