Mehr Rettungsfahrzeuge für Rhein-Berg

Rhein-Berg Der Rettungsdienst im Rheinisch-Bergischen Kreis wird aufgerüstet, mit neuen Fahrzeugen und zusätzlichen Bereitschaftszeiten. Einem entsprechenden Vorschlag der Verwaltung stimmte der Kreistag einstimmig zu. Grund dafür sind deutlichen gestiegene Einsatzzahlen, die zwischen 2009 und 2017 um etwa 50 Prozent zunahmen.

„Der bislang vorgesehene zweite Notarzt für Wermelskirchen wechselt mit seinem Fahrzeug nach Burscheid, wodurch eine bessere Versorgung für die Städte Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen möglich ist“, heißt es in einer Mitteilung des Kreises. Zusätzlich werde in Kürten ein neues Notarzteinsatzfahrzeug installiert. „Dieses steht ebenso wie das Burscheider Fahrzeug täglich zwölf Stunden zur Verfügung und wird unter anderem auch die Menschen in Odenthal versorgen.“

Auch in Overath-Steinenbrück werde ein weiteres Fahrzeug stationiert, das täglich 16 Stunden besetzt ist und das gesamte südliche Kreisgebiet versorgt. Die Rettungswache Nord in Bergisch Gladbach erhalte außerdem einen zusätzlichen Rettungswagen, der an sieben Tagen die Woche jeweils tagsüber zwölf Stunden zur Verfügung steht. Zudem sollen die Dienstzeiten bereits stationierter Fahrzeuge und ihrer Besatzungen ausgeweitet werden. Diese Plänen sollen in den kommenden Monaten sukzessive umgesetz werden.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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