Noch zweimal feiern im Norden

Radevormwald/Wipperfürth Der „Feier-Dreiklang“ im oberbergischen Norden geht weiter – diesmal sogar etwas entzerrt. Normalerweise findet am zweiten Wochenende im September das Hückeswagener Altstadtfest statt und am Wochenende drauf zeitgleich die Pflaumenkirmes in Radevormwald und das Stadtfest in Wipperfürth. In diesem Jahr verteilen sich die drei Stadtfeste über drei Wochen und kommen sich so nicht gegenseitig ins Gehege.

Grund dafür ist eine Verlegung des Wipperfürther Stadtfestes, das dem Stadtlauf „folgt“. Damit der nicht zeitgleich mit dem Nachtlauf in Bergneustadt stattfindet, haben sich die Veranstalter das vierte September-Wochenende ausgeguckt. Und weil der Stadtlauf am Freitagabend inzwischen schon traditionell das Stadtfest-Wochenende einläutet, findet dies nun auch eine Woche später statt, am Samstag, 21., und Sonntag, 22. September, in der Wipperfürther Innenstadt. Angekündigt sind ein „abwechlungsreiches Bühnenprogramm, Marktstände und viele interessante Angebote des heimischen Einzelhandels“, dazu gehört auch ein verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr.

Am Wochenende zuvor lockt Radevormwald mit einem der ältesten Volksfeste der Region, der Pflaumenkirmes, und einer Mischung aus klassischer Kirmes, Stadtfest und Kunsthandwerkermarkt. Eröffnet wird das Fest am Freitag, 13. September, gegen 18 Uhr durch Bürgermeister Johannes Mans auf der Bühne, die erstmals auf der Hohenfuhrstraße/Ecke Oststraße stehen wird. Zum Bühnenprogramm gehören außerdem unter anderem die „Wuppertaler Puppenspiele“ (Sonntag, 15 Uhr) und die Cover-Band „Phil ze Loud“ am Samstagabend.

Für die eigentliche Kirmes sind unter anderem ein Auto-Scooter und mehrere Karussells angekündigt. Auf der Hohenfuhrstraße zwischen Rathaus und Kreisverkehr wird es einen „Herbstmarkt“ mit verschiedenen Anbietern von Pflanzen, Deko, Möbeln und anderen jahreszeitlichen Artikeln geben. Die Pflaumenkirmes geht bis einschließlich Montag, 16. September, an diesem Tag gibt es beim Familientag verschiedene Ermäßigungen.

Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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