Jede Menge Stars zum runden Geburtstag

Tilmann Otto alias Gentleman ist auch in Jamaika, der Heimat des Reggae, ein gefeierter Star. Am 15. November spielt er bei den Leverkusener Jazztagen.

Leverkusen Die Leverkusener Jazztage feiern runden Geburtstag. Und dafür fährt das Musik-Festival, das längst nicht mehr „nur“ Jazz zu bieten hat, mal wieder richtig dick auf. Neben nationalen und internationalen Stars gibt es diesmal zwei „Verlängerungen“. Einmal mit einem Zusatzkonzert von Al Di Meola, der das Festival eigentlich am 17. November beschließen sollte, wegen der großen Nachfrage aber tags drauf noch ein Konzert dranhängt. Und mit drei Sonderkonzerten im Mai 2020, unter anderem mit Jamie Cullum und Candy Dulfer.

Aber auch das „reguläre“ Programm geizt nicht mit Highlights. Schon zur Eröffnung am 7. November kommt mit Kenny Wayne Shepherd einer der ganz Großen der Blues-Szene ins Leverkusener Forum. „Da bin ich seit Jahren am baggern“, sagt Festivalleiter Fabian Stiens. Nun habe es endlich geklappt.

Im Forum folgen unter anderem Querbeat (8.11.), HipHoper Samy Deluxe mit seinem Unplugged-Programm (10.11.), 4 Wheel Drive mit Nils Landgren, Michael Wollny, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner (12.11.), Klaus Doldinger und Götz Alsmann (13.11.), Sven Regeners Band Element of Crime (15.11.) und Reggae-Superstar Gentleman (17.11.). Daneben gibt es wieder Konzerte im Topos, im Sensenhammer und im Scala, wo unter anderem Jin Jim und Andreas Kümmert spielen.

Und auch der Nachwuchspreis Future Sounds ist wieder Teil des Programms. Unter mehr als 100 Bewerbungen werden sechs Finalisten ausgewählt, die am 9., 11. und 12. November in den Umbaupausen im Forum Vorentscheidungen ausspielen. Die Gewinner treten dann am 13. November im Finale an. Zu gewinnen gibt es unter anderem einen Auftritt bei den Jazztagen im Folgejahr.

Tickets für alle Konzerte, auch die im Mai, gibt es bereits im Vorverkauf.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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