Schnellladepark für Elektromobilität an der A4

Bergisch Gladbach Als „Vorreiter für Innovation“ und gemäß dem Gedanken an Nachhaltigkeit im Umgang mit Energieressourcen will das Porsche Zentrum Bensberg  im Schatten der Millionenstadt Köln und nahe den Anschlussstellen zur Autobahn A4 Maßstäbe für den „Antrieb von morgen“ setzen.

Bis Ende des Jahres soll auf dem Firmengelände ein Schnellladepark für Elektromobilität entstehen, unter anderem mit flüssigkeitsgekühlter 800-Volt-Technologie. Bis Anfang 2020, wenn der erste, rein elektrisch betriebene Porsche zu haben sein wird, sollen alle Säulen in Betrieb genommen werden. Dafür investiert das Unternehmen mehr als 500.000 Euro. Für zeitgleiches Laden an allen Säulen werden rund 1000kW benötigt. Der Strom für den „Turboladepark“, wird von der Belkaw geliefert und „zwar ausschließlich aus regenerativen Energien, nicht aus Atom- oder Kohlekraftwerken“, wie Belkaw-Geschäftsführer Manfred Habrunner betonte.

An den beiden ersten DC-Ladepunkten werden bereits jeweils 350 kW Ladeleistung zur Verfügung stehen. Damit kann ein Spannungslevel vom 180 bis 950 Volt abgedeckt werden, doch auch niedrigere Ladeleistungen von 50, 80 oder 150 kW sind möglich, sowohl Gleich- wie Wechselstrom stehen zur Verfügung. An den Hochleistungsladepunkten ist innerhalb von vier Minuten eine Akkuleistung für rund 100 Kilometer Reichweite erreichbar.. Zusätzlich sind mehrere AC-Stationen für Plug in Hybrid- Modelle (Autos mit Mischbetrieb aus Verbrennungs- und Elektromotor) geplant.

Beim (symbolischen) ersten Spatenstich mit Landrat Stephan Santelmann und Manfred Habrunner betonte Roman Konrads, Geschäftsführer des Porsche Zentrum Bensberg, dass der Ladepark nicht nur für Kunden seines Hauses gedacht sei, sondern auch jedem „(Noch-)Nicht-Porschefahrer“ offensteht.

 

 

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