Mit dem „Röntgenmobil“ auf Tour

Remscheid Zum bevorstehenden „Röntgen-Doppel-Jubiläum“ bringt das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep zusammen mit dem Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen das „Röntgenmobil“ auf die Straße. Das Mobil, bestückt mit interaktiven Experimenten für Kinder und Jugendliche, ist im kommenden Jahr bundesweit unterwegs. Das Angebot richtet sich an Schulen, Museen und andere Bildungseinrichtungen – und ist für diese kostenfrei.

Gedacht seien die Experimente als eine Spurensuche in die „Welt des Unsichtbaren“, sagen die Organisatoren: Getreu dem Motto von Wilhelm Conrad Röntgen „ich fühle mich nur wohl, wenn ich experimentieren kann“ geben sie Schulen, Museen und anderen Einrichtungen die Möglichkeit, mit Kindern und Jugendlichen selbst aktiv zu werden und zu experimentieren. Ausgehend von der Faszination des Röntgenverfahrens ermöglichen die Versuche einen Überblick über verschiedene Techniken, mit denen das „Innere“ von Dingen sichtbar gemacht werden kann: vom langwelligen infrarotem Licht bis hin zu den kurzwelligen Gammastrahlen und dem Ultraschall.

Am 8. November 1895 entdeckte Röntgen, geboren am 27. März 1845 in Lennep, die nach ihm benannten Strahlen. Somit jährt sich die Entdeckung im kommenden Jahr zum 125. Mal, gleichzeitig steht der 175. Geburtstags des Physik-Nobelpreisträger an. Ein guter Zeitpunkt, um mit dem „Röntgenmobil“ auf Tour zu gehen, meint auch Dr. Uwe Busch, Direktor des Röntgen-Museums: „Wir möchten das Röntgenjahr nutzen, um Lernprozesse im Bereich Natur, Wissenschaft und Technik anzuregen, nachhaltig und attraktiv zu gestalten sowie darüber Themenbrücken in das tägliche Leben schlagen. Kinder und Jugendlichen werden mit Spaß und Empathie selbst zum Entdecker und wecken den Forscher in sich.“

Finanziert wird das Mobil von der Klaus-Tschira-Stiftung, interessierte Einrichtungen können sich bereits heute für einen Besuch anmelden, zum Beispiel per Mail.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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