Neues Kino startet im Juni

Hier noch im Bau soll das "Seven" im Juni eröffnen.

Gummersbach Die Eröffnung des neuen Kinos in Remscheid im Dezember war ein großes Fest – nun steht die nächste Kino-Eröffnung im Bergischen Land an, gut 40 Kilometer süd-östlich: Am 11. Juni nimmt das „Seven“, das neue Lichtspielhaus auf dem Gummersbacher Steinmüllergelände, offiziell seinen Betrieb auf.

Nicht einmal zwei Jahre nachdem Bürgermeister Frank Helmenstein das Projekt zusammen mit den Investoren Marc und Klaus Schroeder Ende 2017 vorgestellt hatte, öffnet das hochmoderne Haus also seine Türen. Sieben Kinosäle wird das „Seven“ haben, daher auch der Name, jeder Saal hat zwischen 79 und 295 Sitzplätze. Technisch sind die auf dem neuesten Stand: Das „Seven“ verfügt unter anderem über RGB-Laser-Projektoren, passive SD-Technologie, spezielle D-Box-Sitze und „Dolby Atmos“. Mit dem nur wenige Monate „älteren“ Kino in Remscheid, das anders als das „Seven“ von einer der großen Ketten betrieben wird, kann es also locker mithalten.

Rund 200.000 Besucher erwartet der Betreiber pro Jahr in seinem neuen Haus, nicht nur aus dem Oberbergischen, sondern auch aus Richtung Lüdenscheid und den Kölner Randgebieten. Der Mann hinter dem „Seven“ ist übrigens Roland Wolf, der neben einer ganzen Reihe von Kinos in Süddeutschland auch das „Burgtheater“, das bisher einzige aber etwas in die Jahre gekommende Kino in Gummersbach, betreibt.

Vormittags sollen einzelne Säle von der benachbarten TH Köln für Vorlesungen benutzt werden. Dieser Mieter soll genauso zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit des neuen Kinos beitragen wie das Restaurant, das von der Messing Gastronomie GmbH betrieben wird, die auch nebenan im „32 Süd“ aktiv sind. Das Essensangebot im „Tavola“, so der Name des Restaurants, soll vor allem aus Pizza, Pasta und frischen Salaten bestehen. Eine Woche vor der eigentlichen Eröffnung plant das „Seven“ übrigens ein „Pre-Opening“. Über das aktuelle Programm informiert das neue Kino auf seiner Facebook-Seite.

Seven, Steinmüllerallee 16-18, Gummersbach

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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