Radrennen: Rund durch Rhein- und Oberberg

Die Strecke des Profi-Rennens.

Ober- und Rhein-Berg Die neue Strecke für den Rad-Klassiker „Rund um Köln“ steht fest – und es ist fast die alte. Der größte Teil des Profi-Rennens führt auch weiterhin durch Ober- und vor allem durch Rhein-Berg. Die 103. Ausgabe des Rennens startet am 2. Juni, neben dem Profi-Wettbewerb gibt es auch zwei Rennen für Hobby-Fahrer. Eingebettet sind alle drei Wettbewerbe in ein zweitägiges Fahrrad-Fest im Kölner Rheinauhafe, wo auch Start und Ziel liegen.

Größte Änderung für die Hobby-Rennfahrer im Bergischen Land ist sicherlich, dass nun auch für sie der Anstieg am Altenberger Dom zur Strecke gehört. „Der ist zwar kürzer als der bisherige Anstieg, aber dafür steiler“, sagt Streckenplaner Stefan Schneider. Ab Odenthal verlaufen alle drei Strecken statt rechts zunächst links und dann ab Altenberg rechts hinauf nach Neschen, wo wie bisher die erste Sprintwertung für das Rennen der Profis ausgefahren wird.

Bei den Profis führt die Strecke im weiteren Verlauf ab Spitze neu über Weier und Olpe statt wie bisher über Linde. Neu geht es auch durch Thier rauf statt runter. „Für die Zuschauer dort sicher nochmals viel interessanter“, sagt Schneider. Mehr „Rund um Köln“ gibt es auch für die Fans in Frielingsdorf. Die Bergwertung am Dimberg bleibt bestehen, neu ist aber eine zusätzliche Schlaufe durch Frielingsdorf. Ein zusätzlicher Anstieg wartet auf die Profis außerdem vor Hochkeppel – dort sind in der Anfahrt auf Vellingen nun ein paar Extra-Höhenmeter zu machen. „Insgesamt sind es sicher nur Kleinigkeiten und bis auf die neue Streckenführung nur Änderungen kosmetischer Natur“, sagt Organisationschef Alexander Donike.

Der Start der Profis ist für 10.35 Uhr geplant, nicht einmal 20 Minuten später erreichen die ersten in Schildgen rheinisch-bergisches Gebiet. Gegen 12 Uhr geht es durch Lindlar-Frielingsdorf, etwa 20 Minuten später durch Wipperfürth-Agathaberg. Kurz vor 13 Uhr werden die Spitzenreiter in Overath-Immekeppel erwartet, etwa 25 Minuten später erstmals am Bensberger Schloss. Ehe es über Rösrath und Overath erneut Richtung Lindlar-Hohkeppel geht, wo die Profis diesmal aber links abbiegen und über Immekeppel und Kürten-Spitze erneut nach Bensberg fahren, von wo aus es wieder Richtung Köln geht.

Entlang der Strecke wird es wieder viele Attraktionen, Aktionen und kleine Fest geben. Traditionell gute Plätze, um beim Rennen zuzusehen, sind das Kopfsteinpflaster am Bensberger Schloss und Kürten-Spitze als einziger Ort auf der Strecke, den die Profis dreimal durchqueren.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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