Neuer Preis für bergische Künstler

Petra Wigger mit den beiden K+W-Geschäftsführern Oliver Königs (li.) und Peter Theis (re.) sowie Firmengründer Hubertus Königs, zusammen loben sie den neuen Kunstpreis aus.

Gummersbach Neuer Kunstpreis für die Region: Zusammen mit der Firma K+W Sicherheitstechnik lobt der Verein zur Förderung der Kultur in Gummersbach in diesem Jahr eine neue, mit insgesamt 5.800 Euro dotierte Auszeichnung aus. Teilnahmeberechtigt sind Künstler unter anderem aus Rhein- und Oberberg, die sich bis zum 16. August online bewerben können. Eine Auswahl von etwa 15 bis 20 Werken soll im Oktober ausgestellt werden, unter ihnen wählt eine Jury drei Preisträger aus, die Besucher der Ausstellung können zudem einen Publikumspreis vergeben.

Von einer nachhaltigen Förderung der regionalen Kultur spricht Renate Wigger, die Vorsitzende des Vereins: „Wir haben schon vor, das in den kommenden Jahren zu wiederholen. Natürlich abhängig vom Erfolg.“ Entwickelt hatte die Grundidee der Sponsor, eine in Gummersbach ansässige Firma für Sicherheitstechnik, die selber auch Mitglied im Verein ist. „Wir sind hier in der Region in den letzten 40 Jahren vom Zwei-Mann-Unternehmen zu einer Firma mit heute 60 Mitarbeitern gewachsen“, sagt Peter Theis, einer der beiden Geschäftsführer. „Da sehen wir uns schon in der Verantwortung, etwas zurück zu geben.“ Auch Theis kann sich ein langfristiges Engagement vorstellen: „Das wird keine Eintagsfliege.“

Eingereicht werden können Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik und Plastik, die nicht älter als drei Jahre sind und von professionell arbeitenden Künstlern aus Ober- und Rhein-Berg, dem Rhein-Sieg- und Märkischen Kreis, den Kreisen Olpe und Siegen Wittgenstein und Köln stammen. Das Thema zur Premiere lautet: „100 Jahre Bauhaus – Wie sehen Künstler/Innen das Bauhaus heute?“. Die Bewerbung ist online ab dem 1. Mai bis zum 16. August möglich. Anhand der eingereichten Fotos wird eine Jury eine Vorauswahl von 15 bis 20 Werken treffen, die im Oktober im „Kunstraum Markt1“ in Gummersbach ausgestellt werden.

Unter den ausgestellten Werken bestimmt die gleiche Jury die drei Erstplatzierten, die Preise von 3.000, 1.500 und 500 Euro gewinnen. Die Ausstellungsbesucher vergeben per Stimmzettel einen Publikumspreis, der mit 800 Euro dotiert ist. Der Jury werden neben Renate Wigger und einem Vertreter der Geschäftsleitung der Firma K+W Sammler und Kunstexperten aus der Region angehören, darunter auch Dr. Petra Oelschlägel, die Leiterin der Villa Zanders in Bergisch Gladbach.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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