Mit guten Zahlen ins Jubiläumsjahr

Volker Wabnitz, Helmut Vilmar und Christoph Gubert, der Vorstand der Volksbank Berg.

Wipperfürth Ihren 125. Geburtstag begeht die Volksbank Berg 2019, Grund zum feiern liefert aber auch die Bilanz des Vorjahres. Ob Bilanzsumme (+14 Millionen auf 1,17 Milliarden Euro), betreutes Kundenvermögen (+55 Millionen auf 2,422 Milliarden) oder vergebene Kreditsumme (+2,5 Prozent auf 984 Millionen) – das genossenschaftliche Institut mit Sitz in Wipperfürth konnte 2018 alle relevanten Kennzahlen steigern.

Entstanden ist die Volksbank Berg 2017 durch eine Fusion der Raiffeisenbank Kürten Odenthal mit der Volksbank Wipperfürth-Lindlar. Ihre Geschichte führt zurück auf den am 16. Januar 1894 gegründeten Hönnigthaler Spar- und Darlehnskassenverein. Um das Jubiläum zu feiern, wird in den kommenden Tagen eine eigene Website freigeschaltet, auf der es unter anderem einen „Stammbaum“ der heutigen Bank gibt. Im Laufe des Jahres können die Detailseiten mit Beiträgen und Bildern von Besuchern der Internetseite gefüllt werden.

Außerdem findet im September im B&R Medienhaus in Kürten-Cliev ein Jubiläums-Forum für Mitglieder und geladene Gäste statt. Und die Kunden dürfen sich auf einige kulinarische Genüsse freuen. Im März wird vor allen Filialen ein „echt bergisches“ Kaffeemobil aus Lindlar unterwegs sein und Kaffeevariationen, Tee und Kakao anbieten. Im Juni, August und November warten weitere Leckereien, wie bergische Waffeln oder Eis.

Auch geschäftlich soll es in diesem Jahr weiter bergauf gehen: „Für 2019 rechnen wir mit einem Fortsetzen unseres Wachstumskurses“, sagt Vorstandsmitglied Christoph Gubert. Dazu gehöre auch, dass man die Digitalisierung positiv sehe und „die Potentiale im Sinne unserer Kunden und Mitglieder“ nutze, sagt Vorstandsmitglied Volker Wabnitz. Zurzeit sei man dabei die Geschäftsstellen mit Selbstbedienungskomponenten auf einen dem Nutzungsverhalten der Kunden entsprechend technisch neusten Stand zu optimieren.

Im Zuge dessen wird aus der Geschäftsstelle in Kürten-Dürscheid eine SB-Filiale, während gleichzeitig die Niederlassung in Kürten-Biesfeld renoviert und erweitert und die SB-Geräte im nahen Penny-Markt abgebaut werden. Trotz des Umbaus soll die Immobilienabteilung der Bank auch weiterhin in Dürscheid ansässig sein. Im kommenden Jahr soll dann der Standort Odenthal um- und ausgebaut werden.

Fast 20.000 Genossenschaftsmitglieder tragen die Bank als Besitzer, rund 200 Angestellte hat das Institut. Deren etwa 6,6 Millionen Euro Gehälter fließen als Kaufkraft genauso in die Region wie rund 163.000 Euro an Spenden und Sponsoring der Bank.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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