Zweiter Kürtener Ehrenamtspreis verliehen

Preisträgerin Gisa Krehut mit Volker Wabnitz von der Volksbank Berg (li.) und BB-Verleger Paul Kalkbrenner.

Kürten Der Ehreamtspreis „KürtenEngagiert“ geht in diesem Jahr an Gisa Krehut. Die pensionierte Erzieherin erhält die Auszeichnung für ihre ehrenamtliche Arbeit mit Demenzkranken im Wohn- und Pflegezentrum Bergeck. Vergeben wird „KürtenEngagiert“ von der Volksbank Berg und dem Bergischen Boten. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, der neben einem Vertreter der Gemeinde Kürten und der katholischen und evangelischen Kirche auch Volker Wabnitz, Vorstandsmitglied der Volksbank, und Paul Kalkbrenner, Verleger des Bergischen Boten, angehören. Neben einer vom Kürtener Künstler Michael Flossbach gestalteten Stele aus Fachwerk und Grauwacke besteht der Preis aus einer Urkunde und 1.000 Euro.

Dabei zeige gerade der Einsatz von Gisa Krehut, dass „Zeit manchmal wichtiger ist als Geld“, wie es Paul Kalkbrenner in seiner Ansprache anlässlich der Verleihung ausdrückte. Einmal pro Woche verbringe sie ihre Zeit mit den Bewohnern, „sie schenkt ihnen ihre Aufmerksamkeit, aktiviert sie, um sie wieder ins Lebens zu holen“. Gerade solches Engagement, das meist im Stillen stattfinde, soll der neue Ehrenamtspreis, der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben wurde, würdigen, betonte Volker Wabnitz. „Wir wollen damit Danke sagen. Und andere Menschen motivieren, etwas ähnliches zu tun.“

Eingebettet war die Preisverleihung in einer Veranstaltung zum Ehrenamtstag in Kürten. Das Rote Kreuz ehrte langjährige Blutspender für 50, 75, 100 und sogar 125 Spenden. Die Gemeinde Kürten vergab erneut 19 Ehrenamtskarten an engagierte Freiwillige. „Ein kleines Dankeschön des Landes Nordrhein-Westfalen und der Gemeinde Kürten“, wie Bürgermeister Willi Heider sagte. Bereits seit 2011 vergibt die Gemeinde die Ehrenamtskarten, damit erhalten die Inhaber bei verschiedenen Anbietern landesweit, davon allein 24 in Kürten, verschiedene Vergünstigungen. Über 150 solcher Karten seien bisher vergeben worden, so Heider. An Vertreter von 26 verschiedenen Organisationen. „Der Jüngste war 18, die Älteste 89 Jahre alt.“

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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