Fusion der Sparkassen

Oberberg Zum 1. Januar reduziert sich die Zahl der im Oberbergischen Kreis aktiven Sparkassen von vier auf drei – doch für die Kunden ändert sich (fast) nichts. Hintergrund ist eine Fusion der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt mit der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden aus Wiehl und Nümbrecht. Dadurch entsteht zum Jahreswechsel die neue Sparkasse Gummersbach mit 25 Geschäftsstellen, rund 350 Mitarbeitern und einer Bilanzsummer von etwa 2,2 Miliarden Euro.

Das neue Institut gehört wie die beiden bisherigen den vier Trägerkommunen, zu 50,9 Prozent der Stadt Gummersbach, 19,1 Prozent Bergenustadt und je 15 Prozent Nümbrecht und Wiehl. Zeitgleich mit der Fusion wurde einer neuer Zweckverband gegründet. Der ursprünglich geplante Name „Sparkasse Oberberg Mitte“ konnte wegen rechtlicher Bedenken nicht umgesetzt werden.

Den Vorstand der neuen Sparkasse übernehmen Franke Grebe und Dirk Steinbach, die bisherigen Gummersbacher Vorstände, und Thomas Roß von der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden. Sein bisheriger Kollege Hartmut Schmidt geht in den Ruhestand.

Nach Aussagen der Verantwortlichen sollen wegen der Fusion keine Mitarbeiter entlassen werden, zudem sollen alle Geschäftsstellen beibehalten werden. Das neue Institut übernimmt die Bankleitzahl der Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt, die bisherigen Kunden aus Wiehl und Nümbrecht werden sich also an neue IBAN gewöhnen müssen.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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