Sonderpreise für Oberwiehl und Freckhausen

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (rechts) überreichte zusammen mit Vorstandsmitglied Prof. Karl-Heinz Erdmann (2. v. l.) die Siegertafel und den mit 1.500 Euro dotierten Scheck an die Ehrenamtlichen der Dorfgemeinschaft Freckhausen.

Wiehl/Reichhof Im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ (Bis 1997: „Unser Dorf soll schöner werden“) gehen in diesem Jahr gleich zwei Sonderpreise der NRW-Stiftung in den Süden Oberbergs. Freckhausen in Reichshof bekommt den Sonderpreis Naturschutz, Oberwiehl den Sonderpreis für Denkmalpflege. Beide Preise mit 1.500 Euro dotiert. Überreicht wurden die Auszeichnungen von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann, Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung.

In Oberwiehl wurde die Dorfgemeinschaft bedacht, weil sie sich aktiv für eine historische Kegelbahn im Ort einsetzen: „Der Kegelverein Oberwiehl hat es geschafft, zum Beispiel die Inneneinrichtung und Technik zu erhalten. Noch steht das Kegelhaus nicht unter Denkmalschutz – aber der heutige Sonderpreis ist sicher ein weiteres Argument dafür“, sagte Prof. Dr. Karl-Heinz Erdmann zur Begründung. Für Freckenhausen gab die Auszeichnung für den Schutz und Erhalt der vielen alten Bäume im Dorf. Erdmann: „Mit Hecken, Obstgärten und Wegbepflanzung machen die Ehrenamtlichen ihr bergisches Fachwerkstädtchen außerdem immer grüner. So viel Einsatz belohnt die Jury mit dem Sonderpreis Naturschutz.“

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (2.v.r.) überreichte zusammen mit Vorstandsmitglied Prof. Karl-Heinz Erdmann (2. v. l.) die Siegertafel und einen mit 1.500 Euro dotierten Scheck an die Ehrenamtlichen der Dorfgemeinschaft Oberwiehl.