„Bergische 50“ zieht nach Wipperfürth um

Bürgermeister Michael von Rekowski, Monika Breidenbach vom Stadtsportverband und die für den Tourismus zuständige Fachbereichsleiterin Leslie Kamphuis stellten den Event zusammen mit Projektleiter Daniel Kumelis, v.li., vor.

Wipperfürth Das Wander-Event „Bergische 50“ startet und endet im kommenden Jahr in Wipperfürth. Nach der Premiere vor drei jahren in Bergisch Gladbach und zwei Ausgaben von Kürten aus habe man nun den Austragungsort für die kommenden Jahre gefunden, sagt Daniel Kumelis, zuständiger Projektleiter beim Veranstalter. Am 27. April werden rund 1.000 Teilnehmer erwartet, die auf die namensgebende 50 Kilometer lange Strecke gehen. Auch wenn die Streckenführung im Detail noch nicht feststeht, sind Anmeldungen online bereits möglich.

Mit ihren bisherigen drei Ausgaben hat sich die „Bergische 50“ als Premiumwanderevent etabliert. „Wir geben alles dafür, dass unsere Teilnehmer unbeschwert und gut ernährt vom Start weg bis zum Zieleinlauf Freude und Spaß an dieser Erlebniswanderung haben“, sagt Daniel Kumelis. Die Wanderer erhalten unter anderem Erfrischungstücher, eine Trinkflasche, eine warmen Mahlzeit und ein Energie-Startpaket mit Müsliriegel, Banane und Apfel. Die Wanderkarte gibt es neben der traditionellen Papierform auch digital.

Für die Veranstalter ist die „Bergische 50“ quasi der Prototyp einer Veranstaltungsreihe. Bis zu sechs solcher 50 Kilometer langen Wanderung werde man 2019 bundesweit veranstalten, sagt  Daniel Kumelis. Und in alle würden die Erfahrungen des ersten Events, der „Bergischen 50“, einfließen. „Wir haben viel ausprobiert“, so Kumelis. Nun habe man sich aber entschieden, „dauerhaft und langfristig“ in Wipperfürth zu bleiben und „gemeinsam zu wachsen“. Gesucht wird derzeit aber noch nach einem geeigneten Start- und Zielpunkt für die erste Wipperfürther Ausgabe. Ab 2020 soll es immer vom historischen Marktplatz aus losgehen. Wegen der Umbauarbeiten der Innestadt steht der 2019 aber noch nicht zur Verfügung.

Wipperfürths Bürgermeister Michael von Rekowski sieht in dem Event die Chance, „den Tourismus etwas fester zu verankern“. Schließlich würden die 1.000 Teilnehmer nicht nur zum wandern kommen. „Die Menschen schnuppern in die Stadt rein.“ Und auch Daniel Kumelis betont, dass man ein ganzheitliches Konzept unter Einbeziehung des Gastronomie, des Einzelhandels und der Vereine plane. „Weil wir davon überzeugt sich, dass die ganze Region davon profitierten kann und soll.“ Die Nachricht des Events sei klar: „Da, wo man am 27. April 50 Kilometer wandern kann, kann man die restlichen 364 Tage auch zehn oder 20 Kilometer wandern.“

Start ist am 27. April um 8 Uhr. Jeder Wanderer hat bis zu zwölf Stunden Zeit für die Strecke, die Schnellsten schaffen sie meist unter sechs Stunden. Wer unterwegs abbricht, kann sich von einer der sieben Verpflegungsstationen per Shuttlebus zum Ziel bringen lassen. Neben besonderen Angeboten für Firmen werden auch Staffeln angeboten, so kann man sich die Strecke unter zwei oder vier Wanderern aufteilen.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.