„Trecknase“ ab Samstag wieder frei

Monatelang ein gewohntes Bild, nun hat die Baustelle an der Kreuzung "Trecknase" in Remscheid-Lennep bald ein Ende.

remscheid Nach monatelangen Umbauarbeiten wird die Kreuzung „Trecknase“ in Remscheid-Lennep am Samstag, 13. Oktober, wieder freigegeben. Im Laufe des Tages würden nach und nach die gelben Fahrbahnmarkierungen entfernt und von den Baustellen- auf die stationären Ampelanlagen umgeschaltet, teilt die Stadt Remscheid mit: „Als letzte Maßnahme wird in den frühen Abendstunden die Kölner Straße komplett geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt sind dann alle Fahrbeziehungen wieder frei. Die Buslinien werden dann ihre angestammten Routen wieder aufnehmen.“

Im April 2017 hatten die Arbeiten begonnen. Die „Trecknase“ gehört mit bis zu 35.000 Fahrzeugen täglich zu den meist befahrenen Kreuzungen im Bergischen, für viele, die aus Hückeswagen oder Radevormwald kommen, ist sie das Tor zur Stadt Remscheid. Grundlegend saniert wurden die Straßen im Kreuzungsbereich zuletzt in den 1980er Jahren.

Geplant war der Umbau ursprünglich nur bis zum Sommer diesen Jahres, er verzögerte sich aber, weil sich die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) als Bauherr vom ausführenden Bauunternehmen trennten, da dies nach Angaben der TBR die Arbeiten nicht korrekt ausgeführt hatten. Anschließend übernahm ein Remscheider Traditionsunternehmen die Baustelle und führte sie zu Ende.

Nach der Verkehrsfreigabe würden in den nächsten Wochen noch Restarbeiten im Bereich der Baustelle ausgeführt, teilt die Stadt mit. „So werden die Mittelleitplanken im Bereich der Lenneper Straße eingebaut. Dabei kann es zeitweise noch einmal zu kleineren Verkehrseinschränkungen kommen.“ Ebenso werde noch das Baustellenlager zurückgebaut und die Straßenbeleuchtung in der Ausfahrt der Kölner Straße montiert.

Alle, die die „Trecknase“ am Samstag, 13. Oktober, nicht meiden können, bitten die TBR um besondere Vorsicht.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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