Mobil, um Wünsche zu erfüllen

"Bergisches WünscheMobil" vor bergischem Hintergrund: Vorgestellt wurde das Fahrzeug im Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bergisch Gladbach.

Bergisch Gladbach Eine Tour mit der Familie, ein Besuch im Fußball-Stadion, ein letztes Mal das Meer sehen – Reisen und Ausflüge stehen bei Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen oftmals ganz oben auf der Wunschlisten. Doch gerade für sie sind solche Touren meist nur schwer zu realisieren. Hier möchte der Verein Hits fürs Hospiz ab sofort mit seinem „Bergischen WünscheMobil“ helfen. Der VW Caddy kann einen Rollstuhlfahrer und einige Begleitpersonen transportieren, Betroffene können ihn kostenlos nutzen.

Finanziert werden Fahrzeug, Begleitung aber auch eventuelle Eintrittskarten und Übernachtungen durch Spenden im Rahmen des Projekts „Herzenswünsche erfüllen“, das Hits fürs Hospiz 2016 ins Leben gerufen hat. Botschafterin des Projekts ist die frühere Klasse-Hochspringgerin und heutige Trainierin Ulrike Nasse-Meyfarth. Die Anschaffungskosten von knapp 45.000 Euro wurden unter anderem vom Verein „wir helfen“, der Frauenvereinigung „Inner wheel“ und der Stiftung Wohlfahrt des Landes NRW unterstützt.

Angefordert werden kann das „Bergische WünscheMobil“ vom Erkranten selbst, einem Familienanghörigen oder einem Betreuer, wenn der Wohnsitz des Betroffenen maximal 25 Kilometer vom Vereinssitz von Hits fürs Hospiz in Overath entfernt liegt. Anträge können formlos per Post (Brückfeld 40, 51491 Overath) oder per Telefon (02204-71617) gestellt werden. Zudem soll bald eine eigene Website zum WünscheMobil online gehen.

In dem VW Caddy können bis zu sieben Personen mitfahren, sitzt ein Fahrgast im Rollstuhl reduziert sich diese Zahl auf fünf. Einsatz des Fahrzeuges und Planung der Touren übernimmt die ehrenamtliche Koordinatorin Gabriele Orth in Absprache mit dem Erkrankten und deren Angehörigen oder Betreuern. Notwendig sei allerdings die Zustimmung der behandelnden Ärzte, sagt der Verein.

Und ein Maskottchen hat das WünscheMobil auch bereits, einen überdimensionalen Teddy namens Wünschebär. Patienten, die das WünscheMobil benutzen, bekommen anschließend einen kleinen Bruder des Bären geschenkt.

Gabriele Orth, li., übernimmt die Koordination des Mobils, sie stellte es zusammen mit Helga Glaessel von "Inner Whell", Paul Falk von Hits fürs Hospiz, Schirmherr Wolfgang Bosbach und Ulrike Nasse-Meyfahrt, Botschafterin von "Herzenswünsche erfüllen", vor.

Gabriele Orth, li., übernimmt die Koordination des Mobils, sie stellte es zusammen mit Helga Glaessel von „Inner Whell“, Paul Falk von Hits fürs Hospiz, Schirmherr Wolfgang Bosbach und Ulrike Nasse-Meyfahrt, Botschafterin von „Herzenswünsche erfüllen“, vor.

Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.