Was für ein Theater

Das Ensemble feiert das Jubiläum in Wiehl.

Wiehl Nein, wie die Daten einer Amateurtruppe sieht das nun wirklich nicht aus: Etwa 2.000 Vorstellungen mit rund 100.000 Zuschauern, bis zu sechs Inszenierungen pro Jahr, davon eine immer sofort ausverkaufte für Kinder, dazu eigene Schauspieltrainings und die Zusammenarbeit mit professionellen Regisseuren – das Schau-Spiel-Studio Oberberg gilt nicht umsonst als eines der aktivsten Amateurtheater in Deutschland. Jetzt feierten die Wiehler ihren 25. Geburtstag.

Die Feierstunde im Hauptsitz der Volksbank Oberberg war nicht nur Gelegenheit, szenische Kostproben aus „Der Besuch der alten Dame“, „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ und „Zwei wie Bonnie und Clyde“ sowie eine Choreografie zu Katja Ebsteins „Theater, Theater“ zu zeigen. Sondern natürlich auch für einen Rückblick. Neben einer Fotoshow aus 25 Jahren blickte auch Regisseur Raimund Binder auf die Entwicklung „­seines“ Theaters zurück. 1993 war das Schau-Spiel-Studio aus einem früheren Tournee-Theater hervorgegangen. Zudem gab es für Gabi Bültner als „Frau der ersten Stunde“ den 2015 geschaffenen Schau-Spiel-Studio-Oberberg-Preis.

Nach der Spielzeit ist vor der Spielzeit: Im September startet das Schau-Spiel-Studio Oberberg in die neue Saison. Geplante Stücke und Termine sind über die Webseite abrufbar. Dort kann sich auch informieren, wer zukünftig an den Stücken der Wiehler mitwirken möchte.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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