20 Jahre Umfulana

Kürten An seine erste Reise für einen Kunden kann Martin Bach sich noch gut erinnern. Von Südafrika aus hatte er die zusammengestellt – und bis zuletzt gedacht, die Kunden würden ihm sein Angebot um die Ohren hauen. Doch es kam völlig anders: Als Bach die Reisenden am Ende der Tour noch einmal traf, waren die voll des Lobes. Und eine Geschäftsidee war geboren.

Das Unternehmen, das aus dieser Idee entstand, feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Umfulana, was in der Sprache der Zulu schlicht „Bach“ bedeutet, beschäftigt heute an zwei Standorten rund 30 Mitarbeiter – und macht im Prinzip immer noch das gleiche, wie die Gründer Martin Bach und Tobias Garstka damals: Individuelle Reisen so gestalten, dass man Land und Leute wirklich kennenlernt und Verborgenes entdeckt. Jenseits üblicher Pauschalangebote. Und das inzwischen auf fünf Kontinenten.

Viel hat sich verändert in zwei Jahrzehnten: 2000 wurden die ersten Mitarbeiter eingestellt. Ab 2002 wurden weitere Reisegebiete ins Programm genommen. Und seit 2011 ist der Hauptsitz der urspünglich in Südafrika gegründeten Firma das markante Umfulana-Haus direkt neben dem Kürtener Rathaus, das unlängst noch aufgestockt wurde.

Doch die wichtigsten Grundsätze blieben unverändert: Jede Reise ist absolut individuell, jeder Kunde bekommt einen persönlichen Berater. Und die Unterkünfte sind immer was Besonderes, von der afrikanischen Buschlodge bis zur sizilianischen Olivenmühle.

Umfulana GmbH, Karlheinz-Stockhausen-Platz 7, Kürten, 02268-922980

Tobias Garstka (li.) und Martin Bach leiten Umfulana. (Foto: Manfred Esser)

Tobias Garstka (li.) und Martin Bach leiten Umfulana. (Foto: Manfred Esser)

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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