Waldbrandgefahr im Bergischen

Bergisches Land Wanderer und andere Waldbesucher müssen in den nächsten Tagen besonders aufpassen. Denn auch im Bergischen Land ist die Waldbrandgefahr derzeit sehr hoch. Aufgrund der anhaltend trockenheißen Witterung mit Tageshöchstttemperaturen von bis zu 30 Grad und starkem Ostwind seien die Wälder in der Region ausgetrocknet, wie selten zuvor, teilt das Regionalforstamt Bergisches Land in Gummersbach mit. „Deshalb ist in weiten Teilen des Bergischen Landes die höchste Waldbrandwarnstufe 4 ausgerufen worden.“

Nachdem schon der Mai und der Juni wenig Regen brachten sei der sommerliche Grasbewuchs in lichten Beständen vielerorts schon versengt. „Hinzu kommt reichlich brennfähiges Material, wie abgebrochene Äste und Kronen von dem Januarsturm Friedrike in den Waldbeständen.“ Ein möglicher Waldbrand würde zusätzlich vom dem zeitweise starken Wind angefacht werden und könnte sich zu regelrechten, schwer in den Grifff zu kriegenden Kronenfeuern entwickeln, so das Forstamt.

Feuer und Glut, zum Beispiel durch Grillen oder Rauchen, sind im Wald ohnehin zwischen März und Oktober verboten. Weitere mögliche Brandquellen, zum Beispiel weggeworfene leere Glasflaschen, die wie eine Lupe das Licht bündeln können, sollten außerdem vermieden werden. Wer ein Feuer entdeckt, sollte sofort die 112 anrufen.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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