Waldbröler holen Silber

Beim von der Kreissparkasse Köln mitveranstalteten Deutschen Gründerpreis für Schüler belegten die Schüler Timur Gareev, Edgar Kinetz und Julien-Morris Fiedler (v. l.) mit ihrem Team iQ-Bon bundesweit den zweiten Platz.

Waldbröl Große Freude bei Edgar Kinetz, Timur Gareev und Julien-Morris Fiedler. Die drei Schüler der Gesamtschule Waldbröl belegten beim Deutschen Gründerpreis für Schüler unter bundesweit 843 teilnehmenden Teams den zweiten Platz. Bei der Preisverleihung in Hamburg, zu der die besten zehn Teams eingeladen wurden, gab es dafür unter anderem als Preis die Teilnahme am Future Camp, einem individuell auf die Teams zugeschnittenen viertägigen Management- und Persönlichkeitstraining auf Schloss Kröchlendorff in der Uckermark.

Die Geschäftsidee der drei jungen Waldbröler, mit der sie das Planspiel angingen, heißt iQ-Bon. Dahinter verbirgt sich die Idee eines digitalen Kassenbelegs, der nicht nur nicht verloren gehen kann, sondern auch kein Papiermüll verursacht. Statt ausgedruckt in der Tasche landet die Quittung auf dem Smartphone und kann da auch verwaltet werden, zum Beispiel für die Steuererklärung. Die Idee zum iQ-Bon sei, so erzählen die Schüler weiter, im Supermarkt beim Anblick des überquellenden Abfallbehälters entstanden.

Bereits seit 1999 richten die Sparkassen zusammen mit der Zeitschrift Stern, Porsche und dem ZDF das Existenzgründer-Planspiel aus, Schirmherr war in diesem Jahr Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Im Bereich der Kreissparkasse Köln nahmen in diesem Jahr 54 Teams teil. Das Gewinnerteam aus Waldbröl erhielt neben Unterstützung der Sparkasse auch Betreuung von ihrer Lehrerin Irene Kaiser als Coach sowie Axel Pitsch von der Kampf Schneid & Wickeltechnik GmbH & Co. KG als Unternehmenspate.