36 Gärten öffnen die Pforten

Der Garten von Birgitt und Waldemar Ullrich in Kürten kann am 16. und 17. Juni besichtigt werden.

Ober- und Rhein-Berg Die 15. Ausgabe der Bergischen Gartentour steht an. Mitte Juni und vereinzelt auch zu bestimmten Termien danach können insgesamt 36 Privat-Gärten von Solingen bis Much besucht und besichtigt werden. Neben einigen Teilnehmern, die man schon aus den letzten Jahren kennt, seien auch wieder neue dabei „mit ganz unterschiedlichen Gartenkonzepten“, versprechen die Organisatoren. „So kann mit Neugierde der Wandel in den Gärten des Bergischen Landes verfolgt werden.“

Die Besitzer öffnen nicht nur die Gartenpforte für Besucher, sondern richten ihre Gärten auch extra für die Termine her. Teils werden Führungen angeboten, manchmal auch Erfrischungen, und immer stehen die Besitzer für Fragen der Besucher zur Verfügung. Dahinter stecke eine Menge Arbeit, sagen die Organisatoren: „Seine Gartenpforte zu öffnen, und alles ist in bester Ordnung, ist nicht mal soeben getan. Es steckt in der Regel ein großer Aufwand dahinter bis ein Garten zum Öffnungstermin herausgeputzt ist.“

Während im Norden Oberbergs Radevormwald und Wipperfürth mit je einem Garten vertreten sind, finden sich im Süden je vier in Much und Nümbrecht, jeweils zwei in Wiehl und Waldbröl und einer in Morsbach. Rhein-Berg ist unter anderem mit Gärten in der Kreisstadt Bergisch Gladbach, Kürten, Rösrath, Odenthal und Overath dabei. Alle 36 Gärten stehen am Wochenende 16. und 17. Juni für Besucher offen, einige auch am 15. und 16. September, darüber hinaus gibt es weitere individuelle Termine.

In einer Broschüre, die es im Netz zum herunterladen gibt, werden alle teilnehmenden Gärten kurz vorgestellt, außerdem sind dort auch die weiteren Öffnungstermine zu entnehmen.

In Ruppichteroth warten der Garten von Karin und Dieter Baumann auf Besucher.

In Ruppichteroth warten der Garten von Karin und Dieter Baumann auf Besucher.

 

 

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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