Schilder gegen Unfälle

Einfache Nachricht, wichtiges Thema: 16 solcher Schilder, wie hier am Ortseingang Herkenrath, sollen helfen, due Unfallzahlen in Rhein-Berg weiter zu senken.

Rhein-Berg Bergisches Land ist Motorrad-Land. Damit mit dem bevorstehenden Sommer aber nur Temperaturen und Fahrspaß steigen, nicht aber die Unfallzahlen, haben die Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises zusammen mit der Polizei ihre Verkehrssicherheitsarbeit ausgeweitet. Kreisweit werden neue Schilder mit Unfallbildern und einfachen Botschaften montiert.

Vier verschiedene Motive sind wetterbeständig auf 16 festen Schildern montiert und werden mit Rohrpfosten und Bodenhülsen am Fahrbahnrand verankert. „Hauptziel der Plakate ist die Sensibilisierung. Wir hoffen, dass sie als eins von vielen Puzzlestücken zur langfristigen Reduzierung von schweren Unfällen beitragen werden“, sagt Oberkommissar Siegfried Breuer von der Verkehrsunfallprävention, der sich auch darüber freut, dass alle rheinisch-bergischen Kommunen mitmachen. Und dass die Volksbank Berg als Sponsor die Anschaffung der Schilder unterstützt hat.

Sieben Menschen sind im vergangen Jahr in Rhein-Berg im Straßenverkehr gestorben. „Das sind sieben zu viel“, sagt Breuer. „Wir werden nicht müde, unsere Konzepte um neue Ideen und Bausteine zu erweitern.“ So kam es, dass er die bundesweiten Kampagnen an Autobahnen als Grundidee für ein örtliches Konzept umsetzen wollte.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.