„Gruppe 48“ startet Literaturwettbewerb

Die Finalistinnen des Wettbewerbes 2017 mit Stifter Dr. Jürgen Rembold. Wer in diesem Jar teilnehmen möchte, kann sich bis zum 31. Mai bewerben.Die Finalistinnen des Wettbewerbes 2017 mit Stifter Dr. Jürgen Rembold. Wer in diesem Jar teilnehmen möchte, kann sich bis zum 31. Mai bewerben.

Rösrath Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lädt „Die Gruppe 48“ auch in diesem Jahr zu einem Literaturwettbewerb ein nach dem Vorbild der legendären Gruppe 47 um Schriftsteller Hans Werner Richter. Der Zusammenschluss von rund 50 Literaten und Nachwuchsförderern hat sich inzwischen zum Verein „Die Gruppe 48 e.V.“ formiert. Bis zum 31. Mai können volljährige Autoren bisher unveröffentlichte Texte aus den Sparten Prosa und Lyrik einreichen. Aus diesen wählt eine Jury die Teilnehmer für das Finale am 9. September aus.

Erwünscht sei „anspruchsvolle Literatur, die sich einmischt“, teilt die Gruppe mit. „Ziel und Zweck ist die Förderung guter deutschsprachiger Literatur“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Dr. Hannelore Furch. Wie bereits 2017 werde eine fachkundige Jury die anonymisierten Einsendungen beurteilen und sechs Autoren für das öffentliche Finale mit Publikumsbeteiligung einladen. Die Texte werden im Anschluss an die Lesung maximal 20 Minuten diskutiert. Am Schluss der zwei Vortragsblöcke – Kandidaten für den Hauptpreis sowie für den Förderpreis – wählen das Publikum und die Mitglieder der Vereinigung „Die Gruppe 48“ gemeinsam in geheimer Wahl den jeweiligen Sieger.

Anders als im letzten Jahr wird es keine gesonderten Preise für Prosa und Lyrik geben, sondern einen Hauptpreis über 1200 Euro. Hinzu kommt ein Förderpreis für junge Autoren bis 30 Jahre in Höhe von 800 Euro. Die Preise werden erneut von der Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gestiftet, die zahlreiche weitere Projekte im Bereich Kunst und Kultur unterstützt, unter anderem das Kabarettfestival des Rösrather Kulturvereins, die Künstlerausstellung der Stadt Rösrath sowie den Vertrieb des Rösrather Kulturkaffees, dessen Erlös anteilig in Kunstprojekte fließt.

Die Finalisten erhalten je 250 Euro Nominierungshonorar, unter anderem zur Deckung der Auslagen. Für die Teilnahme an der Ausschreibung ist eine Teilnahmegebühr von sechs Euro zu entrichten. Der Text/die Texte können per Mail eingereicht werden. Im Vorjahr beteiligten sich über 500 Autoren aus ganz Europa am Literaturwettbewerb der Gruppe 48. Im Finale setzen sich Regina Böge  in der Sparte Lyrik sowie Tina Drenkelfort mit ihrem Prosabeitrag „Die Brücke“ durch.

Weitere Infos und Ausschreibungsunterlagen online.