Neue Studie zur S1-Verlängerung

Noch endet die S1 in Bensberg. Damit sich das bald ändert, gehen Kreis, Stadt und die Firma Miltenyi Biotec nun den nächsten Schritt.

Bergisch Gladbach Die Verlängerung der KVB-Linie S1 über Bensberg hinaus bis zum Technologiepark in Moitzfeld soll konkreter werden. Dafür haben die Stadt Bergisch Gladbach, der Rheinisch-Bergische Kreis und die Firma Miltenyi Biotec, die ihren Sitz in Moitzfeld hat, eine entsprechende Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Kosten von fast 60.000 Euro teilen sich Kreis, Stadt und Unternehmen zu gleichen Teilen.

Die Studie soll die bereits bestehende technische Trassenplanung für die geplante Strecke zwischen dem derzeitigen Endpunkt der Linie 1 in Bensberg und dem Technologiepark um Fragen der Wirtschaftlichkeit und Umweltauswirkungen der verschiedenen Varianten ergänzen. Dabei gehe es vor allem um eine Modelldarstellung und städtebaulicher Einschätzung sowie die wirtschaftliche sowie naturschutzfachliche Betrachtung, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der drei Partner. „Hinzu kommt eine Gegenüberstellung der einzelnen Varianten zur Findung einer Vorzugslösung.“

Die Verlängerung der Linie 1 über den bisherigen Endpunkt in Bensberg bis nach Moitzfeld oder Herkenrath/Kürten-Spitze sei für den künftigen ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW durch den Kreis sowie die Bezirksregierung Köln angemeldet worden, so die Mitteilung.“ Das Projekt ist sowohl im 33-Punkte-Programm des Interkommunalen Maßnahmeplans für den Verkehr im Rechtsrheinischen als auch im Entwurf des neuen Bergisch Gladbacher Flächennutzungsplans dargestellt.“ Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) seien in die Erstellung der Machbarkeitsstudie mit eingebunden. Die Ergebnisse würden auch mit der Gemeinde Kürten rückgekoppelt, die an der Untersuchung wegen der möglichen Verlängerung der Stadtbahnstrecke bis zum Ortsteil Spitze Interesse hat.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.