Geld und Energie sparen per Kamera

Das Wärmebild zeigt, wo die Eneregie bleibt.

Wipperfürth Das eigene Haus zu heizen, kostet schon genug Geld – da muss man ja nicht noch den Garten mitheizen. Energie, die durch Wärmebrücken wie undichte Fenster verloren geht, ist besonders unnötig und ärgerlich. Der Wipperfürther Energieversorger BEW hat dieser Verschwendung den Kampf angesagt und seine Thermografie-Aktion bis in den März verlängert.

Mit einer Wärmebildkamera werden dabei Bilder des jeweiligen Gebäudes gemacht, um energetische Schwachstellen zu finden. Diese Aufnahmen können dann als Grundlage für eine Sanierung dienen. Manchmal helfen schon Kleinigkeiten, um Geld und Energie zu sparen. Angeboten wird die Aktion in Wipperfürth, Hückeswagen, Kürten und Wermelskirchen, dem Geschäftsgebiet der BEW. Mindestens sechs Aufnahmen gehören zum Paket, das BEW-Kunden zum Sonderpreis erhalten. Los geht der Service bei 99 Euro, Nicht-Kunden zahlen 129 Euro.

Weil die Bilder nur bei bestimmten Temperaturen und in den Abendstunden gemacht werden können, muss dazu erst ein Termin abgestimmt werden, anmelden können sich Hausbesitzer per Mail oder über die Website der BEW. Ein, zwei Wochen nach dem Termin stehen die Bilder zur Verfügung, die auf Wunsch auch mit einem Fachmann besprochen werden können. Ameldung per Mail.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.