Geballte Frauen-Musik-Power

Machen am letzten Tag den Anfang: Laia Genc und Filippa Gojo.

Bergneustadt Sieben Konzerte in vier Tagen: Ende Februar herrscht im Schauspielhaus Bergneustadt geballte Frauen-Power. Zum zweiten „kleinen Festival der großen Frauenstimmen“werden nicht weniger als neun Künstlerinnen (und ein wenig männliche Unterstützung) erwartet. Musikalisch reicht die Bandbreite von Chanson über Pop bis Jazz.

Dass es nach der gelungenen Premiere 2016 ein weiteres Frauenstimmen-Festival geben würde, war klar. Dass es diesmal wesentlich umfangreicher ausfällt, sei auch dem Zufall zu verdanken, sagt Schauspielhaus-Chef Axel Krieger: „Weil es sich einfach so ergeben hat, dass diese wunderbaren Sängerinnen Ende Februar auftreten konnten und wollten.“ Dass zum Beispiel Adrienne Haan nach Bergneustadt komme, sei „schlichtweg ein großer Zufall und ein großes Glück“.

Mit der gebürtigen Essenerin, die inzwischen in New York lebt, startet das Festival – und damit mit einem Knaller. Haan, die in New York und Köln ausgebildet wurde, ist spezialisiert auf die Musik der 20er- und 30er-Jahre und wird weltweit gefeiert. Unterstützt wird sie von Laia Genc, die am letzten Tag des Festivals erneut auftritt.

Tags drauf versprechen Eva-Marie Monhof und Leon Gleser eine „musikalische Achterbahn“, ehe die außergewöhnliche Jazz-Band „Der weise Panda“ mit Maika Küster am Mikro die Bühne betritt. Am dritten Tag bietet Jördis Tielsch gefühlvollen Schlager-Pop, kombiniert mit ihrem virtuosen Geigenspiel. Anschließend gibt es folkloristisch anghauchten Jazz mit Thea Soti und ihrer Band Nanya. Beschlossen wird das Festival schließlich mit dem Duo Filippa Gojo und Laia Genc. Und einem gemeinsamen Auftritt von Tamara Lukasheva und Marina Sobyanina, die mit Gesang, Klavier und Löffel Gedichte von Asya Klimanova in Musik „übersetzen“.

Das kleine Festival der großen Frauenstimmen,  22.-25. Februar, www.schauspielhaus-bergneustadt.de

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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