Rhein-Berg setzt auf Wasserstoff

Seit Jahren schon testet die RVK Wasserstoff-Busse wie auf diesem Bild, ab 2019 sollen sie in Rhein-Berg zum Einsatz kommen.

Rhein-Berg Der Rheinisch-Bergische Kreis arbeitet weiter am ÖPNV der Zukunft. Nachdem das Bus-Angebot mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember deutlich ausgebaut wurde, hat der zuständige Kreisausschuss nun den Einstieg in die Wasserstofftechnik beschlossen. Ab 2019 sollen unter der Flagge der kreiseigenen Gesellschaft Regionalverkehr Köln (RVK) 15 Wasserstoffbusse durch die Region rollen. „Dadurch sollen schädliche Emissionen verringert und dadurch die Kommunen in ihren Bemühungen unterstützt werden, Schadstoffe in der Luft zu verringern“, heißt es in einer Mitteilung des Kreises. Die Anschaffung dieser Technologie koste über einen Zeitraum von zehn Jahren etwa 600.000 Euro pro Jahr. „Dabei berücksichtigt sind Fördermittel in Höhe von knapp 6,4 Millionen Euro, für die der RVK die Förderbescheide vorliegen.“ Der Beschluss des Ausschusses fiel einstimmig.

Zehn Busse würden im Nordkreis verkehren, die anderen fünf sollen im Bereich Rösrath und Bergisch Gladbach zum Einsatz kommen, sagt der Kreis. Den Wasserstoff erhalten die Busse am Flughafen Köln/Bonn. Darüber hinaus soll in Wermelskirchen eine Wasserstofftankstelle errichtet werden. „Die Beschaffung der Busse ist Teil einer langfristigen Strategie“, so der Kreis. Die Flotte solle dann bis 2030 kontinuierlich ausgebaut werden.

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