Ehrenamtspreis für Ökumenische Initiative

Bürgermeister Michael von Rekowski, 3.v.l., und Paul Kalkbrenner, Verleger des Bergischen Boten, 6.v.l., überreichten den Ehrenamtspreis.

Wipperfürth Der diesjährige Ehrenamtspreis der Hansestadt Wipperfürth geht an die ehrenamtlichen Mitarbeiter der der Ökumenischen Initiative e.V. Wipperfürth/Radevormwald. Nachdem der Preis bisher immer an zwei Preisträger vergeben wurde, wählte die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Stadtrates, diesmal erstmals eine komplette Initiative aus. Der Bergische Bote unterstützt den Wipperfürther Ehrenamtspreis als Sponsor.

Als ein „Musterbeispiel christlicher Nächstenliebe“ bezeichnete Bürgermeister Michael von Rekowski die Arbeit der mehr als 100 Ehrenamtler. Die Ökumenischen Initiative wurde vor 30 Jahren gegründet, ursprünglich mit nur einem Betätigungsfeld, dem Möbellager. Inzwischen sind viele weitere Bereiche hinzukommen, vom Hospizdienst über einen Mittagstisch und das Repaircafé bis zur Flüchtlingsberatung. Neben Wipperfürth findet die Arbeit zum Teil auch in Radevormwald, Kürten und Lindlar statt.

Peter Hennecke, Vorsitzender der Initiative, bedanke sich für den Preis, machte aber auch deutlich, dass seine Initiative auch von der Zusammenarbeit ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeiter lebe. „Diese Arbeit kann man nur zusammen leisten.“

Der Wipperfürther Ehrenamtspreis wird ab 2014 für besondere ehrenamtliche Verdienste von Bürgerinnen und Bürgern sowie von in Wipperfürth tätigen Gruppen, Vereinen und Initiativen vergeben. Über die Preisträger entscheidet der Stadtrat, Vorschläge kommen aus der Bevölkerung. „Die hohe Anzahl der Vorschläge auch in diesem Jahr zeigt, dass die Wipperfürther schon wissen, was sie an ihren Ehrenamtlern haben“, sagt Bürgermeister von Rekowski. Neben einer Urkunde und einem Bergischen Löwen besteht der Preis auch aus einem Preisgeld, je ein Euro für jedes Jahr Wipperfürther Stadtgeschichte. In diesem Jahr also 800 Euro.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.