Vier neue 0-Euro-Scheine aus dem Bergischen

Eines der vier neuen Motive: Wilhelm Conrad Röntgen und "sein" Museum in Lennep.

Remscheid Die „Familie“ der bergischen 0-Euro-Scheine hat Zuwachs bekommen. Nach der Müngstener Brücke, Schloss Burg und der Wuppertaler Schwebebahn haben nun auch Motive aus Remscheid ihren Weg auf die Souvenir-Geldscheine gefunden. Und sogar direkt vier Stück: Seit kurzem sind Scheine mit dem Deutschen Röntgenmuseum in Lennep, dem Remscheider Rathaus, dem Teo-Otto-Theater und aus dem Deutschen Werkzeugmuseum im Angebot.

Die 0-Euro-Geldscheine gehen zurück auf die Idee einer französischen Druckerei, die auch „echte“ Euronoten produziert. Die Geldscheine entsprechen in allen Merkmalen richtigem Geld und sind sogar von der Europäischen Zentralbank anerkannt – nur dass ihr Nennwert eben auf null Euro lautet. Inzwischen bieten zahlreiche Sehenswürdigkeiten solche Geldscheine an, vor allem die Scheine der ersten Generation sind inzwischen begehrte Sammlerstücke. Teilweise werden einige 0-Euro-Scheine für weit über 100 Euro gehandelt. Und das bei einem ursprünglichen Kaufpreis von zwei bis drei Euro. Die ersten 0-Euro-Scheine im Bergischen bot Schloss Burg in Solingen an. Dort wird inzwischen die dritte Auflage verkauft. Scheine der ersten Auflage haben ihr Wert mehr als verzehnfacht.

Erhältlich sind die Remscheider Scheine für je drei Euro unter anderem in der ErlebBar, Hindenburgstraße 8, im Remscheider Rathaus sowie in den anderen abgebildeten Sehenswürdigkeiten, also auch im Röntgen- und Werkzeugmuseum. Online können die Scheine und andere Remscheid-Fanartikel von der Tasche bis zum Regenschirm im Souvenir-Shop der Stadt bestellt werden.

Auch vom Remscheider Stadttheater, dem Teo-Otto-Theater, benannt nach dem aus Remscheid stammenden Bühnenbildner, gibt es einen 0-Euro-Schein.

Auch vom Remscheider Stadttheater, dem Teo-Otto-Theater, benannt nach dem aus Remscheid stammenden Bühnenbildner, gibt es einen 0-Euro-Schein.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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