LVR sucht Menschen, die Dialekt sprechen

Auf Hochdeutsch eine Amsel. Aber wie heißt dieser Vogel auf Platt?

Bergisches Land Wenn etwas so ziemlich egal ist, ist es dann „schnuppe“ oder „schnöse“, „knibbele“ oder „piddele“? Heißt es „maake“ oder „maache“, „hütt“ oder „hück“? Diese und andere Fragen beschäftigen derzeit die Sprachforscher des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), die seit einigen Jahren schon das Platt, also die Mundart im Bergischen Land, erforschen. Nun suchen die Forscher nach Dialektkundigen aus der gesamten Region, die bereit sind, die Forschung durch das Ausfüllen eine Fragebogens zu unterstützen.

Gefragt wird dabei nach den Bezeichnungen für den „Sperling“ und die „Amsel“, für die „Geldbörse“ und den „Gehweg“, nach der Aussprache von „Tasche“ oder „Dorf“ und nach der Wendung „aus der Lamäng“. Die Sprachforscher interessieren sich ferner für die mundartlichen Entsprechungen von „nicht wahr“, und auch das einfache Sätzchen „Ich spreche Platt“ ist auf dem Fragebogen zu finden.

Mundartler, die den Forschern des LVR helfen wollen, können sich den Fragebogen zuschicken lassen, um ihn in Ruhe zuhause auszufüllen, angefordert werden kann der Bogen per Telefon (0228-9834231) oder per Mail. Die Fragen sind aber auch im Internet zu finden.

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