Dorfwettbewerb: Sechsmal Gold für Oberberg

So sehen Sieger aus: Oberwiehl (Wiehl), Freckhausen (Reichshof) und Hülsenbusch (Gummersbach) freuen sich über den Gewinn beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

Oberberg Oberwiehl, Freckhausen und Hülsenbusch heißen die oberbergischen Gewinner beim diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Die drei Ortsteile von Wiehl, Reichshof und Gummersbach setzten sich auf Kreisebene in einem Teilnehmerfeld von insgesamt 40 Dörfern durch. Dafür gab es nicht nur den Status eines Golddorfes und einen Geldspreis von je 1.000 Euro, sondern auch die Möglichkeit, den Oberbergischen Kreis beim Landeswettbewerb im kommenden Jahr zu vertreten.

Ausgezeichnet wurden die diesjährigen Preisträger von Landrat Jochen Hagt und der Vorsitzenden der Bewertungskommission Ursula Mahler im Kulturzentrum in Lindlar. Neben den drei Kreissiegern erlangten auch Kreuzberg (Wipperfürth), Scheel (Lindlar) und Müllenbach (Marienheide) Gold, allerdings ohne am Landeswettbewerb teilzunehmen. Daneben gab es für zehn Dörfer Sonderpreise für ihre außergewöhnlichen Projekte.

„Sie alle geben hervorragende Beispiele dafür, was freiwilliges bürgerschaftliches Engagement in einer Dorfgemeinschaft bewirken kann. Ihre Leistungen sind unbezahlbar. Sie sind Herz und Motor ihres Dorfes“, sagte Landrat Jochen Hagt mit Blick auf die vielen Aktionen der Dorfgemeinschaften: Während hier eine Genossenschaft die örtliche Dorfkneipe betreibt und woanders für jedes Baby ein Baum gepflanzt wird, gibt es in den oberbergischen Dörfern auch Fahrdienste für Ältere, Dorfzeitungen oder es wurde wieder ein Wochenmarkt angesiedelt.

Dabei soll der Dorf-Wettbewerb auch zum Austausch solcher Ideen dienen. „Zahlreiche Projekte, die im Rahmen der Preisverleihung vorgestellt und gewürdigt wurden, funktionieren auch in anderen Orten“, sagt der Oberbergische Kreis, der auch entsprechende Fortbildungsangebote für Dorfgemeinschaften entwickelt hat. Insgesamt nahmen Dorfgemeinschaften aus zehn der 13 oberbergischen Gemeinden an dem Wettbewerb teil.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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