Sechs Preise nach Rhein-Berg

Bergisch Gladbach/Odenthal Bei der diesjährigen Verleihung der Dr.-Hans-Riegel-Fachpreise für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülern gingen vier Preise nach Bergisch Gladbach und zwei nach Odenthal. Vergeben werden die Preise von der Uni Köln und der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung. Die Stiftung des ehemaligen Haribo-Mitinhabers engagiert sich insbesondere in der Bildungsförderung. Neben den rund 7.000 Euro Preisgeldern ermöglichen die Fachpreise den Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten in Form von kostenlosen Seminaren und Konferenzen.

Die Preise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer.

Im Fach Geographie ging der erste Platz an Ulrike Morgalla vom Albertus-Magnus-Gymnasium in Bergisch Gladbach mit dem Thema „Living in One Global City – A Possible Solution for Urban Sprawl and Environmental Degradation?“, entsprechend ging auch der Förderpreis an das AMG. Einen weitere ersten Preis gab es für Philipp Ligtenberg  mit dem Thema „Klang der Sprache – Frequenzanalyse von diversen Vokalen bei verschiedenen Sprechern“ in Physik, seine Schule, das Gymnasium Odenthal erhielt den Förderpreis.

Jeweils den dritten Platz belegten Fritjof Niefind vom Otto-Hahn-Gymnasium in Bensberg mit dem Thema „Spline- Interpolation“ und Matthis Franzgrote vom Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach mit dem Thema „Zucht eines Kupfer (II) Sulfat Kristall – Variation der Parameter zur Optimierung der Größe und Struktur“.

Überreicht wurden die Dr. Hans Riegel-Fachpreise von Prof. Dr. Markus Braden, Studiendekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, und Marco Alfter, Geschäftsführung der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung. „Wissenschaftliches Arbeiten beinhaltet die Entwicklung origineller Ideen, eigenständige und exakte Forschung und Dokumentation“, sagte Braden. „Die Bandbreite der Themen spiegelt den Forschergeist unserer Preisträgerinnen und Preisträger wider.“