A4: Neue Namen, neue Schilder

Aus der Anschlussstelle Bensberg wird im kommenden Jahr „Berg. Gladbach-Frankenforst“.

Bergisch Gladbach Die Anschlussstellen 18, 19 und 20 an der Autobahn 4 bekommen neue Namen. Aus „Refrath“ wird „Berg. Gladbach-Refrath“, aus „Bensberg“ „Berg. Gladbach-Frankenforst“ und „Moitzfeld“ wird zu „Berg. Gladbach-Bensberg“. Das gab Peter Widdenhöfer als zuständiger Fachbereichsleiter für den Bereich Recht, Sicherheit und Ordnung im Haupt- und Finanzausschuss bekannt. Grund ist die so genannte „Großstadtregelung“, nach der bei Städten ab 100.000 Einwohnern der Hauptort dem jeweiligen Stadtteil voranzustellen ist.

Auslöser dafür, dass die Änderung nun umgesetzt wird, ist die Aufstellung der braunen touristischen Hinweistafel „Bergischer Weg“ vor der Anschlussstelle Moitzfeld. Dabei müsse die gesamte Wegweisung am Knotenpunkt A4/L136/L195 geändert werden, teilt die Stadt mit. Dies nutze der Landesbetrieb StraßenNRW, der die Autobahnen im Land im Auftrag des Bundes betreut, um auch an die Beschilderung an den Abfahrten zu ändern.

Dass dabei „Bensberg“ zu „Frankenhorst“ und „Moitzfeld“ zu „Bensberg“ wird, hat hingegen mit einer angepassten Zielführung zu tun: „Bei Verlassen der BAB 4 an der jetzigen Anschlussstelle Bensberg befindet sich der Verkehrsteilnehmer im Stadtteil Frankenforst und muss noch circa drei Kilometer bis in das Zentrum des Stadtteils Bensberg zurücklegen. Sinnvoller und kürzer ist die Anfahrt über die jetzige Anschlussstelle Moitzfeld“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. So würden auch die meisten Navigationsgeräte die Strecken berechnen.

Umgesetzt werden die Änderungen im Laufe des kommenden Jahres.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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