Bergischer Humor in Berlin

Berlin Auf Einladung des oberbergischen Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Flosbach war Willibert Pauels, bekannter Büttenredner, Wipperfürther Diakon und Kolumnist des Bergischen Boten, als Redner beim Kardinal-Höffner-Kreis im Deutschen Bundestag zu Gast. Der Kardinal-Höffner-Kreis ist ein Zusammenschluss von christlichen Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie Unternehmern und Wissenschaftlern, benannt nach dem ehemaligen Erzbischof von Köln.

„Ich bin ja schon auf allen großen Bühnen aufgetreten: Satori, Gürzenich und Millowitsch Theater – aber in der Niere war ich noch nie!“, scherzte Pauels. Er spielte dabei auf den Ort der Veranstaltung an. Diese fand nämlich in der sogenannten Niere statt, einem Sitzungssaal des Bundestages, der von außen die Form einer Niere hat. Pauels sprach über Religion, Karneval und Politik, aber auch ganz offen über seine Depression. Sein Fazit: Wir müssen mehr lachen, am meisten über uns selbst.

„Willibert wurde auf den Gängen überall erkannt“, freute sich Klaus-Peter Flosbach über den Rundgang mit Pauels vor seiner Reden durch das Reichstagsgebäude. „Ne Bergische Jung“ ist halt auch über 500 Kilometer von Zuhause entfernt ein Begriff.

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