Bechener Jecken trotzten Regen und Schnee

Kürten -FOTOSERIE- Das kann doch einen Bechener nicht erschüttern. Trotz leichtem Schneefall zu Beginn des Zuges  und konstantem Regen machten sich die Jecken auf den Weg von Eisenkaul Richtung Bechen. Ausgefallene Kostüme auch am Wegesrand. Im Zug sorgten unter anderem silberne Aliens mit Riesenköpfen und eine „Wo ist Walter Fussgruppe“, für gute Stimmung, trotz Kälte und Nässe. Tolle Wagen und wurffreudige Karnevalisten begeisterten die Jecken am Straßenrand. Die Dürscheider Mehlsack hatten sogar ein paar „Flüchtlinge“ als Wagenengel engagiert, so sah es zumindest aus. Integration op Kölsch.

Großes Lob an die Karnevalsfreunde Bechen, die den Zooch mit Hilfe der anderen Kürtener Karnevalsvereine und „privater“ Jecken möglich gemacht haben. Schade nur, dass das Tanzcorps Rot-Weiss Bechen nicht seine Künste zeigen konnte. Das wäre auf den nassen Straßen zu gefährlich gewesen.

 

_MG_3776 Karnevalszug Bechen 2016

Vorherige1 von 45

Paul Kalkbrenner ist Herausgeber des Bergischen Boten. Der gelernte Schriftsetzer studierte in Köln Visuelle Kommunikation und arbeitete als Designer, Fotograf und Redakteur unter anderem für Musikexpress, Prinz und die Autozeitung. In den 90er Jahren war er mit seiner Merchandising-Firma und T-Shirts wie "Keine Macht den Doofen" erfolgreich. 2008 gründete er den Bergischen Boten. Er entspannt sich bei Gartenarbeit und ist leidenschaftlicher Musikfan. Er wohnt mit seiner Familie in Kürten.