Reisetipp von Umfulana: Der Kakadu National Park in Australien

Östlich von Darwin liegt der Kakadu National Park, der größte Nationalpark Australiens. Der Name hat nichts mit dem bunten Vogel gemeinsam. Das Wort weist auf einen Stamm der Ureinwohner hin, die Gagudju. Sie bewohnen und besitzen das 20.000 Quadratkilometer große Gebiet im Northern Territory und haben ihr Land an die Regierung verpachtet. Der Park umfasst vielfältige Landschaften: die von den Gezeiten geprägten Mangrovensümpfen, tropische Wälder am South Alligator River, Grasebenen und Savanne auf dem Hochplateau, über dessen Abbruchkante spektakuläre Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Die Chance, auf Krokodile, Dingos, Schlangen und exotische Reptilien sowie auf seltene Vögel zu stoßen, ist sehr groß. Außerdem wachsen in dem Schutzgebiet mehr als 1.200 verschiedene Pflanzenarten – viele davon kommen nur im Kakadu National Park vor.

Hinzu kommt die kulturelle Bedeutung des Parks durch die Kunst der Aborigines. Bis zu 25.000 Jahre alt sind die Zeichnungen der Felsgalerien am Nourlangie und Ubirr Rock im Herzen des Gebietes. 40 Kilometer hinter dem Ort Jabiru beginnt ein Wanderweg zu der Felsformation von Ubirr. Über natürliche Stufen geht es auf ein Plateau über einer Ebene. Die Sandsteinfelsen sind verwittert und schroff. Ihre Oberfläche wirkt wie die stark vergrößerte Haut eines Krokodils. Weiter unten ragen aus der grün-sumpfigen Ebene Termitenbauten wie Insekten-Stalagmiten heraus. An keinem anderen Ort existieren so viele Felszeichnungen auf so engem Raum wie in Ubirr. Die meisten der 5000 Sandsteingemälde entstanden vor 1.500 Jahren. Die Figuren erzählen Geschichten von der Jagd, wie hier vom Fischen mit dem Speer. Die längste Galerie liest sich wie eine illustrierte Speisekarte: Von den Fischen und Schildkröten sind nicht nur einfach die Umrisse, sondern auch die leckeren Innereien besonders detailreich dargestellt.

Inmitten des Kakadu National Parks befindet sich das Mercure-Kakadu-Crocodile-Hotel. Von einem Architekten, der mit Aborigines zusammenarbeitet, wurde es in Form eines Krokodils entworfen – 250 Meter lang vom Kopf bis zum Schwanz. Hinein kommt man durch das Maul. Der Körper beherbergt 110 Gästezimmer.

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Im Januar ist es in Nordaustralien besonders heiß, regelmäßig über 30 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit. Abkühlung gibt es an den Wasserfällen, und den natürlichen Becken, die sie im Lauf der Jahrtausende gegraben haben. Doch Vorsicht ist geboten: Krokodile sind weit verbreitet. Baden sollte man daher nur, wenn Schilder anzeigen, dass ein Pool dafür geeignet ist – wie dieser mit seinem badewannenwarmem Wasser. Um die Köpfe des Schwimmers schwirren Libellen und handgroße Schmetterlinge. Der Besuch der Jim Jim Falls oder Twin Falls ist ausschließlich im Rahmen einer organisierten, vor Ort buchbaren, Führung möglich. Die Straße zu den Fällen darf aufgrund des schlechten Zustands keinesfalls mit dem Mietwagen befahren werden.

Im Januar liegen die Temperaturen in Nordaustralien regelmäßig über 30 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit. Der Besuch der Jim Jim Falls oder Twin Falls ist ausschließlich im Rahmen einer organisierten, vor Ort buchbaren, Führung möglich. Die Straße zu den Fällen darf aufgrund des schlechten Zustands keinesfalls mit dem Mietwagen befahren werden. Krokodile sind weit verbreitet. Baden sollte man daher nur, wenn Schilder anzeigen, dass ein Pool dafür geeignet ist.