1.000 Euro für den Fluchtpunkt Kürten

Kürten Anstatt Weihnachtspräsente an Kunden zu verschenken, hat Der Weidener Fleischgroßhandel 1.000 Euro an den Fluchtpunkt Kürten gespendet. Die Initiative bündelt verschiedene Alltagshilfen für Flüchtlinge und Asylbewerber in der Gemeinde. 160 ehrenamtliche Helfer unterstützen seit November letzten Jahres die neun Arbeitsbereiche, darunter etwa Deutschkurse, Sachspenden, Begegnungsnachmittage im katholischen Pfarrheim Kürten und Kochabende in Dürscheid. Im September wurde jüngst das Housing Committee gegründet, dessen Sprecher, Michael Weinmann, den symbolischen Spendenscheck von den Geschäftsführern des Fleischgroßhandels, Marc und Kay Müller, entgegennahm. „Das Geld könnte zum Beispiel in die Renovierung der Küche im ‚gelben Haus‘ fließen“, sagt Weinmann. Das ‚gelbe Haus‘ ist ein Wohncontainer für Männer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Das Committee kümmert sich um menschenwürdigen Lebens- und Wohnsituation für Flüchtlinge. Das Kürteren Unternehmen Der Weidener engagiert sich durch derartige Spendenbeiträge seit fünf Jahren für gute Zwecke in der Region.

www.fluchtpunkt-kuerten.hilger-mueller.de

Sebastian Last war bis April 2016 verantwortlicher Redakteur beim Bergischen Boten und schreibt jetzt als Freier Mitarbeiter. Er hat an der Deutschen Sporthochschule Köln sein Diplom in Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medien & Kommunikation gemacht. Er wohnt in Benrath und schlägt in der Freizeit so oft es geht für seinen Badmintonverein STC BW Solingen auf.