Mer klevve am Levve

Odenthal Die Versorgung von Sterbenskranken und die Frage nach aktiver Sterbehilfe wird derzeit stark diskutiert. Mit der Debatte um ein entsprechendes Gesetz befasst sich auch der Deutsche Bundestag. Das 20. Altenberger Forum will zu diesem Thema einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten. Iris Rehbein (Pflegedienstleiterin im Hospiz), Prof. Dr. Ulrich Eibach (Theologe und Klinikseelsorger), Wolfgang Bosbach (Mitglied des Bundestages, CDU) und Dr. Klaus Hautermanns (Hausarzt aus den Niederlanden) diskutieren darüber miteinander, Moderation Uwe Schulz (WDR).  Einen „schönen Tod“, das wünschen sich viele Menschen. Doch was bedeutet dies, wie sieht eine Kultur des Sterbens in Deutschland aus? Erhalten todkranke Menschen ausreichende Schmerzmedikation und palliative Hilfe? Ist es sittlich und rechtlich erlaubt, einem Wunsch zu sterben stattzugeben und im Einzelfall aktive Sterbehilfe zu leisten? Aus Sicht der Kirchen geht es darum, den Menschen Schmerzen zu nehmen und sie an ihrem Lebensende nicht alleine zu lassen. Aber wie steht es um die selbstbestimmte Entscheidung des Menschen an seinem Lebensende? Mit diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema „In Würde sterben“ befasst sich das diesjährige Altenberger Forum. Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Für Menschen mit Hörschwierigkeiten stehen Kopfhörer und eine induktive Höranlage zur Verfügung. Veranstalter sind der Ökumene-Ausschuss des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Landrat.

Dienstag 17. November, ab 19 Uhr, Odenthal-Altenberg,
Gottesdienst im Altenberger Dom,anschließende Podiumsdiskussion im Martin-Luther-Haus