Einfachere Tourenplanung für Radfahrer

RHEINISCH-BERGISCHER KREIS Die Routenplanung für Fahrradfahrer im Kreisgebiet wird jetzt einfacher. Mit dem neuen Knotenpunktsystem für die RadRegionRheinland lassen sich ganz einfach individuelle Fahrradtouren zusammenstellen.

Die Idee das Radwegenetz durch Knotenpunkte übersichtlicher zu machen stammt aus den Beneluxstaaten. Dort wird es seit 20 Jahren erfolgreich eingesetzt. Alle Kreuzungen im Fahrradwegenetz sind durchnummeriert. Die Kreuzungen nennt man auch Knotenpunkte. Während in Belgien auf vielen Wegenetzen an jedem Knotenpunkt eine Orientierungstafel mit einer Karte des Wegenetzes steht, setzt man im Kreishaus auf die Handys der Radfahrer. Man sollte sich also zur besseren Orientierung vorher die kostenlose App Quo Radis, u.a. mit einem Höhenprofil der Routen, herunterladen. Zwar kann man sich auch im Webbrowser eine Karte anzeigen lassen, aber das kommt selbst auf einem iPhone 6 eher fummelig daher.

Zum Glück kann man sich auf der Website der RadRegionRheinland auch kostenloses Kartenmaterial auf normalen Papier bestellen. Wer die lückenhafte LTE Abdeckung der Telekom in unserer Region kennt kennt, wird das zu schätzen wissen.

Hat man die vorbereitenden Hürden genommen braucht man sich nur die Zahlen der entsprechenden Knotenpunkte zu notieren und kann sich unterwegs an den Wegweisern orientieren. Vorteil des Systems ist, dass eine Vielzahl an Rundstrecken von gleich welchem Knotenpunkt aus möglich sind und das an jedem Knotenpunkt die Route noch abgeändert werden kann. Die als nächstes erreichbaren Knotenpunkte sind an jedem Knotenpunkt ausgewiesen.

Der Rheinisch-Bergische Kreis hat auf seiner Website sechs interessante Themenrouten wie den Dhünnweg, Strundeweg, die :aqualon-Runde oder die Wupperrunde zusammengestellt. Dazu sind in den Rathäusern der Städte und Gemeinden, im Kreishaus in Bergisch Gladbach und im i-Punkt in Altenberg auch Flyer erhältlich. III

www.radregionrheinland.de
www.rbk-direkt.de