Zum Strand in die „Drahte“

Mehr als zwei Stunden lang verteilten die Helfer den Sand in der Alten Drahtzieherei. Daruf wird nun vier Wochen lang gekickt, gegrillt und gefeiert.

Wipperfürth Drei Stunden bis zum Nordseestrand, fast vier bis zur Ostsee und selbst mit dem Flugzeug ist Malle über eine Stunde entfernt. Die Alternative bis zum 26. August heißt Wipperfürth. Dort machen 28 Tonnen Sand vier Wochen lang aus dem Veranstaltungszentrum Alte Drahtzieherei einen Indoor-Beach – mit Partys, Beachsoccer und einem entspannten „Grill & Chill“.

Angeliefert wurde der Feinsand von einem örtlichen Baustoffhändler, der ihn in vier Wochen auch wieder abholt. Der Sand wird nicht etwa entsorgt, sondern finden noch Verwendung, zum Beispiel im Tiefbau. Vorher allerdings muss er in der Alten Drahtzieheri verteilt werden. Und das geht nur von Hand, weswegen ein halbes Dutzend Helfer mit Schaufeln und Schubkarren angerückt waren. Mehr als zwei Stunden lang waren sie damit beschäftigt aus dem Sandhaufen vor der Tür einen zehn mal 15 Meter großen Beachsoccer-Platz drinnen zu machen. Darauf wird zwei Tage lang gekickt, dann wird der Sand in der ganzen Halle verteilt.

Los geht es also am Mittwoch, 2. August, mit dem 5. Wipperfürther Beach Soccer Cup, tags drauf findet der 2. Wipperfürther Kids Beach Soccer für Spieler zwischen zehn und 16 Jahre statt. Ebenfalls an Teenies richtet sich die Teen-Beach-Party am Samstag, 5. August, von 17 bis 20 Uhr. Um 21 Uhr steigt dann an gleicher Stelle die Ü30-Beach-Party. Und am Donnerstag, 10., 17. und 24. August, wird gegrillt. Zum „Grill & Chill“ darf jeder Besucher sein eigenes Grillgut mitbringen, was dann zwischen 17 und 22 Uhr fachmännisch zubereitet wird, während man selber im Liestuhl relaxen kann.

Unbestrittene Höhepunkte sind aber die weiteren Partys: Die „Jamaican Party Night“ am 26. August ab 21 Uhr, die Mallorca Party mit TOBEE, Rick Arena und DJ C-MIGX am 19. August ab 21 Uhr und die House Party am 12. August ab 21 Uhr. Da legt unter anderem DJ Oliver Magenta auf, der nicht nur als Resident im Kölner Bootshaus die Platten dreht, sondern auch schon bei Natur One und Parookaville am Start war.

www.altedrahtzieherei.de

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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