DHB-Pokal: VfL schon wieder raus

Zweitligist HG Saarlouis hat den VfL Gummersbach aus dem Pokal geschmissen.

Gummersbach/Großwallstadt Handball-Bundesligist VfL Gummersbach ist auch in diesem Jahr wieder frühzeitig aus dem DHB-Pokal ausgeschieden. Beim Erstrundenturnier in Großwallstadt unterlagen die Oberberger im Endspiel dem Zweitligisten HG Saarlouis 27:28. Schon vor einem Jahr war im zweiten Spiel Schluss im nationalen Pokal, damals setzte es eine 31:32-Niederlage gegen den Zweitligisten TSG Ludwigshafen-Friesenheim.

Die erste Runde im DHB-Pokal wird inzwischen in Form kleiner Turniere ausgetragen, an denen in der Regel je ein Erst-, zwei Zweit- und ein Drittligist teilnehmen. Samstags gibt es zwei Halbfinals, die beiden Sieger machen sonntags die Gewinner aus, der dann ins Achtelfinale des Pokals einzieht. Beim Erstrundenturnier in Großwallstadt hatte der VfL Gummersbach im Halbfinale noch Erstliga-Absteiger HSC 2000 Coburg 30:27 geschlagen, um dann gegen Saarlouis zu verlieren.

Die Saarländer hatten in ihrem Halbfinale den sechsfachen Deutschen Meister und viermaligen Pokalsieger TV Großwallstadt, der inzwischen bis in die dritte Liga abgestiegen ist, geschlagen. Und brachten dann das Kunststück fertig, auch den zweiten so genannten „Altmeister“ aus dem Wettbewerb zu kicken. Gummersbach ist fünffacher Pokalsieger, zuletzt stand man 2009 im Finale des DHB-Pokals, das 24:30 gegen den THW verloren ging.

Neben dem VfL erwischte es einen weiteren Erstligisten, GWD Minden scheiterte schon im ersten Spiel am Drittligisten TuS Ferndorf, der nach einem weiteren Sieg sogar ins Achtelfinale einzog. Dort steht auch der Zweitligist BHC aus Solingen und Wuppertal nach einem 26:22 über Hüttenberg. Die Füchse Berlin um ihren Superstar, den gebürtigen Gummersbacher Paul Drux, hatten gegen Zweitligist Nordhorn alle Mühe, retten sich knapp in die Verlängerung, die sie dann 34:31 gewannen.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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