Carsharing jetzt auch elektrisch

Erstes gemeinsames Tanken: AggerEnergie-Chef Frank Röttger (Mitte) übergab das E-Auto an OVAG-Geschäftsführer Karl Heinz Schütz (li.) und Betriebsleiter Rolf Peuster (re.).

Gummersbach Wer in Gummersbach und Umgebung gelegentlich ein Auto braucht, kann zukünftig im Rahmen eines Carsharing-Angebots auch rein elektrisch fahren. Die Oberbergische Verkehrgesellschaft OVAG, unter anderem verantwortlich für den Bus-Verkehr im Kreis, hat an ihrem Sitz in Niederseßmar ein E-Auto in den Dienst genommen, das auch von Bürgern angemietet werden kann.

Frank Röttger, Geschäftsführer des Kooperationspartners AggerEnergie, übergab das klimafreundliche Elektroauto, einen Renault ZOE, an OVAG-Geschäftsführer Karl Heinz Schütz. Künftig wird der umweltschonende Flitzer für die eigenen Betriebsfahrten der OVAG genutzt, aber auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. „Dank der AggerEnergie ist es möglich, das Elektroauto zu kundenfreundlichen Konditionen anzubieten“, sagt Schütz. Der Leasingpartner AggerEnergie übernimmt währenddessen die Wartung des ZOE und kümmert sich um alles, was auf technischer Ebene rund um das Fahrzeug anfällt.

Als ÖPNV-Dienstleister möchte die OVAG durch das Carsharing-Angebot ihre Mobilitätspalette für das Oberbergische erweitern: Das E-Auto ist für jedermann mietbar, dafür ist lediglich eine einmalige Registrierung über das Internetportal www.e-wald.eu erforderlich. Ihren Abonnent-Kunden mit Fahrerlaubnis räumt die OVAG einen besonderen ÖPNV-Rabatt von 20 Prozent ein.

Für die AggerEnergie ist die Kooperation ein weiterer Schritt auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft. Der regionale Energiedienstleister hat es sich zum Ziel gesetzt, Nutzungsmodelle für die Region zu entwickeln, von denen Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen gleichermaßen profitieren. Dabei steht auch die Elektromobilität schon lange auf der Agenda. „In den vergangenen Jahren haben wir insbesondere die öffentliche Ladeinfrastruktur sukzessive ausgebaut. Inzwischen betreibt die AggerEnergie bereits neun frei zugängliche Ladesäulen mit insgesamt 18 Ladepunkten für E-Autos in ihrem Versorgungsgebiet“, sagt Frank Röttger. Hier können Fahrzeuge schnell und kostenlos aufgeladen werden. Der eingesetzte Strom stamme vollständig aus erneuerbaren Energiequellen.

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