An vier Talsperren ist das Baden erlaubt

Eine Badestelle an der Wupper-Talsperre: Hier und an anderen ausgewiesenen Stellen ist das Planschen erlaubt.

Bergisches Land Auch wenn das Wetter im bisherigen Sommer noch nicht allzu viele Möglichkeiten bot, in Badeseeen und Talsperren zu schwimmen und zu planschen, geben wir die Hoffnung noch nicht auf. Die zweite Ferienhälfte könnte ja besser werden. Und mit ein wenig Glück ist das Baden ja vielleicht sogar noch im September möglich. Der Wupperverband, der insgesamt 14 Talsperren in der Region betreibt, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aber auch bei gutem Wetter nicht überall gebadet werden darf.

Nur vier der 14 Talsperren seien als Badegewässer nach EG-Richtlinie ausgewiesen, sagt der Verband: die Bever-Talsperre, die Wupper-Talsperre, die Brucher- und die Lingese-Talsperre.
Und auch an diesen Gewässern sei das Baden nur an den gekennzeichneten Badestellen erlaubt und erfolge auf eigene Gefahr. Überprüft wird an diesen Stellen die Wasserqualität. In der Badesaison, vom 15. Mai bis zum 15. September, untersuchen die zuständigen Gesundheitsämter des Oberbergischen Kreises und der Stadt Remscheid das Wasser alle vier Wochen.

„Damit das Baden für alle Gäste ein entspanntes Vergnügen ist, appellieren wir an alle, sich rücksichtsvoll zu verhalten und die Regeln zu beachten“, sagt Jürgen Fries, Betriebsleiter der Brauchwassertalsperren des Wupperverbandes. Grundsätzlich dürfe Müll nur in die eigens aufgestellten Abfallbehälter entsorgt werden. Das Mitführen von Hunden sowie Campen, Zelten, Grillen und der Einsatz von Modellbooten und -flugzeugen sei an den Badestellen nicht gestattet. „Offene Feuerstellen sind grundsätzlich an allen Talsperren verboten mit Blick auf die Brandgefahr in den Sommermonaten.“

„Die Talsperren des Wupperverbandes sind wasserwirtschaftliche Anlagen. Ihre Aufgaben sind zum Beispiel der Hochwasserschutz oder die Abgabe von Wasser in Trockenzeiten“, so der Verband. Daher sei der Wasserstand in den Talsperren nicht konstant, sondern schwanke je nach Wasserabgabe und Wasserzufluss. „Das Springen von Staumauern und -dämmen, zum Beispiel an der Ronsdorfer Talsperre oder auch von der Kräwinklerbrücke in die Wupper-Talsperre ist lebensgefährlich und daher strikt verboten.“ Der Wupperverband weist außerdem darauf hin, dass das Baden in seinen Trinkwassertalsperren – Große Dhünn-, Kerspe- und Herbringhauser Talsperre – sowie an weiteren Talsperren, die dem Naturschutz dienen, beispielsweise Panzer- und Ronsdorfer Talsperre, verboten ist. Auch der Stausee Beyenburg sei kein Badesee.

Informationen über das Baden an den vier Badegewässern, zum Beispiel wo befinden sich die Badestellen sowie Infos zur Qualitätsüberwachung und zu den Baderegeln, sind auf der Website des Wupperverbandes finden.

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