Zwei weitere Volksbanken fusionieren

Lutz Uwe Magney, Hardy Burdach und Andreas Otto (v.li.) bilden den Vorstand der neuen Bank.

Remscheid/Solingen/Wuppertal Die nächsten Fusion unter bergischen Genossenschaftsbanken ist beschlossene Sache. Die Volksbank Remscheid-Solingen, die auch Niederlassungen in Hückeswagen, Radevormwald, Odenthal, Burscheid und Wermelskirchen unterthält, schließt sich mit der Credit- und Volksbank in Wuppertal zusammen. Das haben die Vertreterversammlungen beider Institute in dieser Woche jeweils einstimmig entschieden. Die neue Bank wird „Volksbank im Bergischen Land“ heißen und rund 10.600 Mitglieder, 410 Mitarbeiter, 28 Geschäftsstellen in 14 Städten und eine Bilanzsumme von etwa 2,2 Milliarden Euro haben.

„Wir freuen uns sehr über die Zustimmung unserer Mitglieder“, sagt Andreas Otto, bisher Vorstandsvorsitzender der Volksbank Remscheid-Solingen, nun in gleicher Position bei der neuen Bank tätig. „Wir sind überzeugt, dass diese Fusion durch unsere sich ergänzenden Geschäftsgebiete und die identischen Geschäftsmodelle sehr sinnvoll ist und uns die Chance auf echtes Wachstum bietet.“ Hauptsitz des neuen Instituts soll der bisherige Sitz der Volksbank Remscheid-Solingen in Remscheid werden. Im Wuppertaler Stadtteil Ronsdorf betreiben derzeit beide Banke je eine Filiale. Diese sollen zeitnah zusammen gelegt werden, heißt es in einer Mitteilung. Alle anderen Niederlassungen blieben erhalten, verspricht die Bank.

„Die nächsten Wochen gehören nun der praktischen und technischen Zusammenführung, bevor die beiden Häuser ab spätestens Mitte August vollständig als ein Institut agieren“, teilt die Bank mit. Erst danach werde auch der neue Name „Volksbank im Bergischen Land“ verwendet.

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