Rund um Köln: Viel los an der Strecke

Rund um Köln 2017

Rhein-/Oberberg Wenn am Sonntag, 11. Juni, der Rad-Klassiker „Rund um Köln“ in seine 101. Auflage startet, warten auch im Oberbergischen und vor allem im Rheinisch-Bergischen Kreis wieder viele sogenannte Event Points auf die Radsport-Fans. Entlang der gesamten Strecke haben die beteiligten Gemeinden, deren Vereine, Feuerwehren und andere Instititionen zahlreiche Aktionen geplant.

Zwei der schönsten Punkte für Zuschauer sind sicherlich Kürten-Spitze und Bergisch Gladbach-Bensberg. In Spitze wird es gleich sechs Durchfahrten geben – mehr als an jedem anderen Ort der Strecke. Die Profis kommen dreimal durch, erstmals gegen 11.30 Uhr. Außerdem kommen beide Amateur-Rennen je einmal durch Spitze und vereinigen sich schlussendlich dort, bevor es zum Ziel in Köln geht. Die Kapellengemeinschaft Spitze sorgt von 10 bis 16 Uhr für die Verpflegung der Zuschauer. Unter anderem mit einer großen Auswahl selbstgebackener Kuchen.

In Bensberg müssen die Profis zweimal den Berg am Schloss hoch, gegen 13.25 und 14.45 Uhr, jedesmal über das fast schon legendäre Kopfsteinpflaster und jedesmal als eine von sechs Bergwertungen auf der gut 200 Kilometer langen Strecke. Der gebürtige Bensberger Herbert Watterott, für viele die bekannteste Stimme des deutschen Radsport, übernimmt die Moderation. Bis zu 8.000 Besucher werden hier erwartet.

Weitere Event Points sind unter anderem in Odenthal am Kreisverkehr und in Neschen bei der ersten Sprintwertung geplant. Außerdem in Kürten-Bechen, an drei Stellen in Lindlar und in Rösrath. Hier werden die Zuschauer nicht nur mit Getränken und Speisen, sondern auch mit aktuellen Informationen über den Rennverlauf versorgt. Die Veranstalter haben Hüpfburgen und andere Aktionen für Kinder angekündigt, zum Teil Bühnen mit verschiedenen Auftritten und Vorführungen und in Lindlar-Frielingsdorf soll es sogar eine E-Auto-Ausstellung geben.

Damit alles reibungslos funktioniert, sind rund 1.800 Ordner und Streckenposten im Einsatz, davon etwa 400 in Köln. Allein in Lindlar helfen rund 150 Ehrenamtler mit, die sich vor allem aus der örtlichen Feuerwehr und dem Roten Kreuz rekrutieren. In Bergisch Gladbach sind etwa 50 Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums involviert, die mit der Aufwandentschädigung ihre Abi-Kasse aufbessern. Außerdem werden auf Vermittlung des DRK sechs Flüchtlinge als Streckenposten eingesetzt. Einige Kommunen, zum Beispiel Kürten, suchen noch freiwillige Helfer.

Die 206,1 Kilometer lange Strecke der Profis startet in Köln und führt dann vor allem über das Gebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises. Im Norden gibt es einen kurzen Abstecher nach Oberberg, wo in Wipperfürth-Agathaberg nicht nur eine Bergwertung, sondern auch der höchste Punkt der Strecke auf die Fahrer wartet. Das Ziel befindet sich wie der Start in Köln am Rhein. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Strecke nur leicht verändert. Die Amateure haben die Wahl zwischen einer Strecke von 126,5 und einer von 68,5 Kilometer. Auch sie starten und enden in Köln, führen aber größtenteils durch Rhein-Berg.

Alle Infos zum Rennen gibt es online.

Rund um Köln Strecke 2017 Profis

Die Strecke der Profis.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.