Footballer sind umgezogen

Bisher liefen die Phoenix-Footballer in Wipperfürth auf, zukünftig in Hückeswagen.

Hückeswagen Die Stadt Hückeswagen hat seit kurzem einen neuen Sportverein. Die Footballer vom ASC Phoenix haben die Stadt gewechselt und sind von Wipperfürth in die benachbarte Schloss-Stadt gezogen. Vorausgegangen waren Querelen zwischen den Footballern und den Fußballern im bisherigen Verein, dem TSV Hämmern. Damit geht auch eine rund 20 Jahre alte Tradition von American Football in Wipperfürth zu Ende.

Bereits in den 1990er Jahren wurde in Wipperfürth Football gespielt, die Spiele der Hämmern Bandits lockten hunderte Zuschauer ins Mühlenberg-Stadion. Nach einer mehrjährigen Durststrecke ließen die Phoenix diese Tradition wieder aufleben, zuletzt als Abteilung des TSV Hämmern, in dem sonst vor allem Fußball gespielt wird. Mitte bis Ende 2016 überwarfen sich die Verantwortlichen der Football-Abteilung mit dem Hauptverein, es gab Streit um nicht bezahlte Lizenzgebühren. Schließlich versuchten die Footballer den Vorstand des TSV abzuwählen, was aber misslang.

Als Reaktion darauf gründete man im April einen eigenen Club, den American Sports Club (ASC) Phoenix, der aktuell rund 70 Mitglieder hat. Und der nun eine neue Heimat in Hückeswagen gefunden hat. Auch weil der Stadtsportverband Trainingszeiten auf dem Sportplatz Schnabelsmühle zur Verfügung stellen konnte. Schon jetzt kommen einige Phoenix-Spieler aus Hückeswagen. Da Football-Teams im Oberbergischen rar sind, spielen bei Phoenix Aktive aus dem kompletten Kreis-Norden, aber auch aus Remscheid und Kürten.

Der erste Termin für ein Heimspiel in Hückeswagen steht bereits fest, am Sonntag, 9. Juli, beginnt um 11 Uhr ein Jugendturnier der U 16-Mannschaft, die in der NRW-Liga Süd spielt. Um 15 Uhr startet dann die Partie der ersten Mannschaft in der Landesliga gegen die Sauerland Mustangs. Gesucht werden derweil noch Mitspieler aller Altersklassen und auch Cheerleader, Infos gibt es online.

 

 

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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