Bald ist der Radweg wieder frei

Sie passt genau: Die neue Brücke über den Radweg in Hückeswagen ist 16 Meter lang und vier Tonnen schwer, nun müssen noch die Leitungen angeschlossen und das Fundament ergänzt werden.

Hückeswagen Es gab einige kleine Startschwierigkeiten, aber nun ist sie da – die neue Brücke über den Panorama-Radweg in Hückeswagen wurde intsalliert und bildet jetzt wieder eine Verbindung zwischen der Mühlenstraße und dem Brückenweg. Nun folgen noch einige weitere Arbeiten, sind diese dann in etwa vier bis sechs Wochen abegschlossen, wird auch der Radweg zwischen Wipperfürth und Remscheid-Bergisch Born wieder freigegeben. Derzeit müssen Radler einen Umweg durch das angrenzende Wohngebiet nehmen.

Rund 240.000 Euro kostet die neue Brücke, etwa 50.000 Euro davon haben Sponsoren, darunter die Firma Pflitsch, übernommen. Für viele Schüler der nahen Haupt- und Sonderschulen kürzt die Brücke den Schulweg deutlich ab und verhindert vor allem, dass sie an der vielbefahrenen Hauptstraße vorbei müssen. Außerdem liegen unter der Brücke Leitungen des Energieversorgers BEW. Die etwa 130 Jahre alte Vorgänger-Brücke musste aus Sicherheitsgründen ersetzt werden. Seit Ende April liefen die Abrissarbeiten, dafür wurde der Radweg unter der Brücke gesperrt und eine Umleitung eingerichtet.

Angeliefert wurde die neue Brücke am Stück, 16 Meter lang und rund vier Tonnen schwer, gefertigt aus Alu von einer Firma in Mayen. Sie passte genau auf die vorbereiteten Beton-Fundamente – nachdem der Aufbau sich erst ein wenig verzögerte, weil vom Abriss der alten Brücke noch zwei Container mit Beton-Schutt im Weg standen. Nun muss die Brücke noch ins Fundament eingepasst und die Leitungen angeschlossen werden. Ende Juli bis Mitte August, sagt die Stadt, soll auch das erledigt sein.

Weil zwei Container mit Schutt im Weg standen, verzögerte sich der Aufbau der Brücke etwas. Fürt den Krahn, der die neue Brücke an ihren Platz heben sollte, waren die Container zu schwer.

Weil zwei Container mit Schutt im Weg standen, verzögerte sich der Aufbau der Brücke etwas. Für den Krahn, der die neue Brücke an ihren Platz heben sollte, waren die Container zu schwer.

Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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