Letzter „Oberberg-Abend“ in Berlin

Klaus-Peter Flosbach (3.v.r.) lud ein und mehr als 30 Oberberger kamen zum letzten "Oberberg-Abend".

Oberberg/Berlin Bald 15 Jahre sitzt Klaus-Peter Flosbach für den Oberbergischen Kreis im Deutschen Bundestag, seit rund 13 Jahren veranstaltet der CDU-Politiker zweimal im Jahr einen sogenannten „Oberberg-Abend“, bei dem sich in Berlin lebende Oberberger treffen. Diese Tradition geht nun zuende: Zum letzten Treffen dieser Art folgten noch einmal über 30 Oberbergerinnen und Oberberger der Einladung Flosbachs.

Der gebürtige Wipperfürther Klaus-Peter Flosbach, lange Jahre Vorsitzender der CDU im Kreis, hatte bereits vor fast einem Jahr erklärt, nach drei Legislaturperioden nicht noch einmal für den Bundestag zu kandidieren. Flosbach wurde im Januar 65 Jahre alt. Mit seiner Mitgliedschaft im Parlament beendet er auch die „Oberberg-Abende“. So stand die letzte Ausgabe dann auch ganz im Zeichen von Flosbachs Abschied aus Berlin.

Einige langjährige Besucher der Veranstaltung ließen es sich nicht nehmen, für ein kleines Programm zu sorgen. Ein selbstgeschriebenes Gedicht mit 200 Zeilen zu der Tradition des Abends wurde von Dr. Benedikt Helfer und Rolf Rieckmann aus Engelskirchen vorgetragen, Christine Jäger las aus dem Buch von Wladimir Kaminer die Kurzgeschichte „Waldbröl, Das Ende der Georaphie“ vor und eine Torte mit dem Oberbergischen und Berliner Wappen wurde überreicht. Anschließend stimmte Flosbach das Bergische Heimatlied an.

Hinterlasse einen Kommentar