Panarbora: Neue Chefs und neues Essen

Christian Eidmann (li.) und Hans Günter Jung leiten ab sofort das Panarbora in Waldbröl.

Waldbröl Das Waldbröler Panarbora startet mit einigen Veränderungen in die neue Saison. Neben einem neuen Leitungsteam wurde auch das gastronomische Konzept des Erlebnisparks überarbeitet. Neuer Leiter der Vorzeige-Einrichtung des Jugendherbergswerk Rheinland ist Hans Günter Jung, der seine Stelle zum 1. April angetreten hat. Bereits seit Jahresanfang ist Christian Eidmann in Panarbora tätig. Er ist stellvertretender Herbergsleiter und verantwortet den gastronomischen Bereich.

Gerade über den hatte es in der Vergangenheit gelegentlich Beschwerden gegeben, vor allem wegen langer Warteschlangen und schlechtem Essen. Christian Eidmann hat nicht nur das Küchenteam erweitert, sondern auch die Essensausgabe umgestaltet. An drei Stationen wird das Essen nun vor den Augen der Gäste frisch zubereitet, dabei gibt es immer eine asiatische Station und eine mit südamerikanischer oder afrikanischer Küche. Zudem werden die Übernachtungsgruppen, also vor allem Schulklassen und Jugendfreizeiten, in ihren jeweiligen Unterküften verpflegt, so dass sie nicht mit im Restaurant essen.

Eidmann, der zuletzt als Küchenchef in verschiedenen Hotels in Köln und Bonn gearbeitet hat, will den Übernachtungsgruppen auch die Möglichkeit bieten, sich – mit Unterstützung des Panarbora-Teams – selbst zu bekochen. Außerdem wurden im Park Grillmöglichkeiten geschaffen.

Neuer Chef im Panarbora ist der 55-jährige Hans Günter Jung, der sich in einem Bewerbungsverfahren mit 43 Bewerbern durchsetzte. Jung war zuletzt für Gästehäuser des Diakonischen Werkes tätig. Für ihn gelte es nun, das Panarbora mit seinem „einmaligen Konzept“ kennen zu lernen, sagt Jung. „Ich möchte erstmal ankommen und den Mitarbeitern mit viel Empathie und der Natur mit viel Neugierde begegnen.“ Erst danach würde man über Veränderungen und Erweiterungen entscheiden.

Sicher sei hingegen jetzt schon, dass ein zusätzlicher Parkplatz erst 2018 geschaffen werden könne, sagt Friedhelm Kamps, Geschäftsführer des DJH Rheinland. Erst müssten Stadtrat und Landkreis einer Änderung des Flächennutzungsplanes zustimmen und Eigentumsverhältnisse geklärt werden.

Das Panarbora verfügt über verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten, darunter seit kurzem auch Baumhäuser, Tagungsräume, ein Restaurant mit 200 Plätzen, einen großen Spielplatz, Sinnesgärten, Spieltunnel und ein Labyrinth. 2016 zählte die Einrichtung 132.000 Tagesgäste und rund 16.000 Übernachtungen.

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Sven Schlickowey ist der leitende Redakteur beim Bergischen Boten. Geboren in Wipperfürth und aufgewachsen in Hückeswagen absolvierte er seine Ausbildung beim Remscheider General-Anzeiger, der Westdeutschen Zeitung, der dpa und beim WDR. Sven Schlickowey ist verheiratet und lebt mit Frau und zwei Kindern in Hückeswagen, er ist Fan des VfL Gummersbach, mag gutes Essen, schräge Bücher (z.B. Christopher Moore, Jim Knipfel) und natürlich alles, was mit Star Wars zu tun hat.

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